GedankenBilder Edith Tries

Helga F.:
Liebe Edith,deine Bärenrettung ist super gel
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Maria:
Schöne Fotos sind das, gefällt mir sehr gut
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Angelika:
Liebe Edith. Das sind wieder schöne Bild
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Agnes:
Ein schönes Kalenderblatt.Der dazugeh&ou
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Zitante Christa:
Das ist ein wunderbares Gedankenbild zum Begi
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Agnes:
Spät melde ich mich, aber Du weißt
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Maria:
Ich freue mich jedes Jahr auf den Herbst.Die
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Helga F.:
Einfach klasse Foto!
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Helga F.:
Hallo liebe Edith,sehr schöne Fotos von Dein
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Maria:
Was für ein tolles Bild!Vielen Dank f&uu
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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: dies und das

Norwegen, Reisebericht 3, mit Bergen



Wir haben also Hamburg verlassen, sind über Nacht die Elbe hinunter geschippert
und weiter in Richtung Bergen.
Auf dieser Strecke fuhren wir durch die Schären, das sind in der Eiszeit entstandene felsige Inseln,
die oft zu Hunderten in unterschiedlichen Größen nah beieinander liegen.
Etliche der kleinen Felseninseln sind übrigens bewohnt.
Da stehen manchmal nur 1-3 rote Häuschen drauf.








Vorbei an den Schären ging es dann bis Bergen mit seinem Fischmarkt und dem
berühmten Stadtteil Bryggen, der zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.
Doch davon später mehr.


Zunächst einmal legten wir außerhalb von Bergen an, fuhren mit dem Shuttle-Bus
an den Rand der Innenstadt und machten uns dann zu Fuß auf, um den Fischmarkt,
Bryggen und den Hausberg zu erkunden.

Gleich zu Beginn bekamen wir schon mal eine Kostprobe der in Norwegen üblichen Preise.
Die Nutzung der öffentlichen Toilette schlug mit 10 NK zu Buche,
das ist umgerechnet etwa 1,06 € - für eine Person, versteht sich!

Der Fischmarkt liegt in der Innenstadt, direkt am Hafen:






Was hier an Meeresfrüchten angeboten wird, lässt jedem, der es mag, das Wasser
im Mund zusammenlaufen.

Wer so etwas nicht mag, guckt jetzt besser weg





 

Die Austern sind aus Frankreich, alles andere ist norwegisch.
Von links:
Garnelen, Austern, Muscheln, die langen Beine von Königskrabben,
die Scheren von Krebsen und nochmal andere Garnelen.

Das sah alles sehr appetitlich aus, doch die Preise hatten es in sich -
norwegisch eben:





Relativ wenig Fisch / Meeresfrüchte, viel Drumherum und das alles
zu Preisen, die das Hungergefühl sofort verschwinden ließen.
Die Preise dieser Angebote lagen zwischen
21 € für den Teller mit paniertem Fisch, Pommes, Salat und
35 € für ein Lachssteak mit Pommes und Salat oder für
Hummerscheren mit genau diesen Beilagen.


Bleiben wir noch ein wenig beim Essen. Anderes Land, anderes Essen -
wenigstens ausgiebig angucken wollten wir uns das.

Da wir im Land der Rentiere, Elche (weniger als in Schweden) und Wale sind, gibt es dort
natürlich auch Produkte dieser Tiere:






Würste aus Moose = Elch
Würste aus Reindeer = Rentier
Würste aus Whale = Wal

Hm ... das mit dem Walfang gefällt mir persönlich überhaupt nicht und ich würde
solche Produkte auch nicht kaufen oder probieren.
Die anderen Tiere werden in Norwegen natürlich ebenso verarbeitet wie bei uns.
Die hätte ich schon probiert, aber ... teuer!

Ich bin keine Vegetarierin, wie man merkt


Und zum Abschluss des kulinarischen Bergen-Trips gibt es noch eine exklusive Speise:





Die Burger dürfen natürlich auch in Norwegen nicht fehlen.
In Norwegen gibt es übrigens kein McDonalds, sondern nur Burger King.
Das nur mal so nebenbei. So etwas erfährt man durch die Reiseleiter bei den Landausflügen.

Der Rentier-Burger war doch tatsächlich relativ preisgünstig, nur 5 €.
Das klingt ja schon fast wie ein Sonderangebot 

Dafür sollte man für einen Burger aus Rentier- und Elchfleischgemisch 10 € auf die Theke legen.

Wir hatten eine Alternative:
in der Fischhalle gab es Fisch-, Krabben- und Muschelbrötchen zu erschwinglichen Preisen.

Die hier gezeigten Preise sind übrigens keine "Touristen-Preise", sondern ganz normal.


Die Preise für die Lebenshaltung sind allgemein sehr hoch und für uns erschreckend,
für die Norweger jedoch nicht.
Norwegen ist - u. a. wegen seines Ölvorkommens - nach der Schweiz das zweitreichste Land Europas.

Das Sozialsystem Norwegens gilt als vorbildlich.
Ein Großteil des Gewinns aus dem Ölgeschäft fließt in einen Sozialfonds
zur Altersversorung aller Norweger. Da fällt keiner durch das Netz.
Und auch für Familien mit Kindern wird sehr viel getan.


Von Hamburg bis Bergen haben wir 552 Nautische Meilen (nm) zurückgelegt,
das sind 1007 Kilometer.

Und es liegen noch jede Menge Seemeilen und Kilometer an Land vor uns.




05.09.2015, 18.55 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Norwegen, Reisebericht 2



Bevor wir gleich Hamburg verlassen, hier noch einige Eindrücke aus dieser Stadt:


Die Elbphilharmonie von ihrer schönen Seite.
Unten herum war sie noch eingerüstet.
Fertig werden soll sie angeblich 2017 -
warten wir's ab.








Schnuckelige Häuschen im Hafen City:








Mir geht es auch so, diese Stadt gefällt mir unglaublich gut:






Und wir kommen ganz sicher wieder - nämlich am Ende der Norwegen-Reise 



Das Parken des Autos am reservierten Parkplatz, der Bus-Shuttle zum Schiff,
dort die späte Frage, ob die Fenster des Autos geschlossen sind
das Einchecken, an Bord gehen und die Kabine suchen -
dort auf das Gepäck und das Auslaufen warten ...
dies alles war schon ziemlich aufregend.

Um 17 Uhr hieß es dann endlich: Leinen los zum Auslaufen!
Entlang des Elbufers standen winkende Menschen, auf dem Deck herrschte
reges Gedränge, um die besten Plätze mit dem besten Ausblick zu ergattern.

Alle, die wie wir länger ausharrten, wurden mit diesem Anblick belohnt:

dem Sonnenuntergang über der Elbe








Einladung zum Platznehmen und genießen:







Vor uns liegen ca 100 km elbabwärts bis zur Mündung -

und da beginnt dann die "richtige" große Reise






Nickname 01.09.2015, 21.02 | (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL

Norwegen, Reisebericht 1



Der Alltag hält ganz allmählich wieder Einzug - und nach dem Sichten
und Aussortieren der vielen Fotos beginne ich jetzt mal damit,
von unserem Urlaub zu berichten, der für uns etwas ganz Besonderes war.


Mit dem Auto ging es bis Hamburg, wo wir 1 x übernachtet haben,
um uns am nächsten Nachmittag hier hin zu begeben:







Mit diesem "Schiffchen" würden wir also auf Kreuzfahrt gehen -
bis zum Nordkap und natürlich auch wieder zurück.

Unsere Reiseroute mit den Landausflügen ist auf der Karte zu sehen:







Da ich nicht weiß, ob das gut zu lesen ist, hier noch die Anlege-Stationen:

Hamburg ab
Bergen
Geiranger / Geirangerfjord
Honningsvag / Nordkap
Alta
Tromso / Insel Sommaroy
Alta
Alesund
Hamburg an

Bei Honningsvag und Alesund muss so ein Kringel aufs a/A
aber den habe ich nicht.
Und Tromso / Sommaroy bekommen einen Strich durchs letzte o.

Ich weiß, dass man sich das irgendwo herunterladen kann,
aber ich bin damit nicht so fit 


Diese relativ große Karte wurde übrigens auf dem Schiff angefertigt und von
einem Besatzungsmitglied kunstvoll bemalt.
Man konnte diese Karte bei einer Tombola gewinnen und vom Kapitän
unterschrieben mit nach Hause nehmen.

Bei uns hängt sie nicht


Mit der Anreise in Hamburg rückte die Kreuzfahrt immer näher
und vor lauter Vorfreude hätte ich fast abgehoben.
Aber so ganz ist mir das nicht gelungen -
im Gegensatz zu den beiden Straßenkünstlern:





Während ich mit beiden Füßen fest auf dem Boden stand,
schwebten die Beiden in etlichen Zentimetern Höhe.

Ich habe natürlich versucht, den Trick herauszufinden.
Ich bin von hinten mit der Hand unter und um die Beiden herum gegangen,
um eventuell verborgene Stangen, Seile ö.ä. zu erfühlen.
Nichts!
Vielleicht hat jemand von Euch eine Idee, wie das funktioniert?
Die beiden Herrschaften haben nämlich keine Miene verzogen und auch nicht mit mir gesprochen



Nach dem 1. Einblick folgt bald der zweite Teil meines Reiseberichtes.


Nickname 26.08.2015, 13.29 | (8/8) Kommentare (RSS) | TB | PL

weit gereist

sind wir






und mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck wieder gut zu Hause angekommen.

Nach 14 Tagen ohne Internet und mit ganz wenig Smartphone komme ich
allmählich wieder hier an.

Weitere Bilder und Berichte folgen in Kürze.



Nickname 19.08.2015, 11.33 | (5/5) Kommentare (RSS) | TB | PL

vom Entenrennen ...

und der Drachenboot-Fun-Regatta im Duisburger Innenhafen habe ich Collagen angefertigt.
Ich hatte so viele Fotos, dass ein Bericht mit Einzelbildern zu lang und umfangreich geworden wäre.

Also: letztes Wochenende gab es das oben genannte Innenhafenfest. Schon öfter wollte ich da
mal gerne hin, war aber die letzten Jahre immer zu dieser Zeit in Urlaub.
In diesem Jahr haben wir es dann endlich mal geschafft und hatten einen richtig schönen Sonntag dort.

Der Drachenboot-Wettbewerb findet Samstag und Sonntag statt, das Entenrennen am Sonntag Nachmittag.

Es gibt viele Sponsoren, für das Entenrennen können Lose gekauft werden. Der Erlös geht an den Verein für Körper- und Mehrfachbehinderte. Außerdem kann man auch Entchen kaufen und mit nach Hause nehmen - was wir für unsere Enkelkinder natürlich auch gemacht haben.

Etwas Besonderes sind die großen Enten, die von Firmen oder Prominenten kunstvoll gestaltet werden.
Diese großen Enten werden zuerst für das Promi-Rennen zu Wasser gelassen.
Im Anschluss folgen die unzähligen kleinen Enten, die mit Nummern versehen sind.
Und wenn man Glück hat, kann man mit seinem Los / seinen Losen gewinnen.
Wir hatten kein Glück, aber trotzdem jede Menge Spaß.

Hier zuerst einige der Promi-Enten. Ich kann leider nicht alle zeigen,
aber alle waren mit viel Hingabe und Witz gestaltet:







links oben: die MSV-Ente - die muss hier in Duisburg natürlich sein, zumal wir ja in die 2. Liga aufgestiegen sind.
rechts oben: Punk mit Irokesenschnitt und Piercing
links unten: die Ente einer Zahnarztpraxis, mit Gebiss, Zahnbürsten als Ruder, Mundspülbecher und Spiegelchen
rechts unten: very british ... Tea-Time im Schiffchen (Restaurant) mit einer Lady in pink samt Tortenstückchen






links oben: der Drachenkopf eines Drachenbootes - darum heißt das ja wohl auch so ;-)
rechts oben: diese Entchen - und noch viele mehr - konnte man kaufen
links unten: Teil eines von der Fa. Krohne gestalteten, sehr langen Enten-Schiffes. Dieses war so lang, dass es nicht zu Wasser gelassen wurde
rechts unten: nach Beendigung des Rennens ein letzter Blick aus dem Parkhaus auf einige teilnehmende Boote

Am Sonntag gab es am anderen Ende des Innenhafens auch noch den "Marina-Markt".
Der findet 1 x monatlich statt und ist ein Besuchermagnet.
Neben Obst und Gemüse gibt es viele Blumen zu kaufen und sehr viel und auch ausgefallenes Kunsthandwerk.

Der nächste Markt findet am 12. Juli statt und ich kann einen Besuch dort wärmstens empfehlen.



Nickname 16.06.2015, 20.24 | (5/5) Kommentare (RSS) | TB | PL

Bereit zum Sprung


... ins kalte Wasser!

Wohl fühle ich mich überhaupt nicht dabei, aber:
"wat mut, dat mut"


Alle, die mich etwas besser kennen wissen, dass ich nicht gerade fit bin,

was die Handhabung eines PCs bzw. dessen, was in ihm steckt, betrifft.

Diese ganze Technik, die Fachbegriffe und vor allem das Erstellen einer

Homepage bzw. eines Blogs - nee, nee, das ist nicht so mein Ding.


Immerhin habe ich durch einen geduldigen Lehrer so viel html gelernt,

 dass ich am Inhalt meiner Homepage arbeiten kann.


Verändern im Aufbau könnte ich sie aber bis heute nicht.

Und nachdem ich von Anette, Patrizia und Christa überzeugt überredet

wurde, mir einen Blog zuzulegen, hat Patrizia ihn mir eingerichtet und mir

mit großer Geduld die Handhabung erklärt.

Und jetzt muss ich wirklich ins kalte Wasser springen, denn:


der Admin-Bereich der BuelionWebdesign-Blogs ändert sich

und somit alles, was ich gelernt habe, um Beiträge zu erstellen.

Das bedeutet, dass ich mich sehr intensiv mit dem geänderten

Arbeitsprogramm befassen muss, und das ist für mich

 ein eher abschreckender Gedanke! 


Ich weiß, dass ich jederzeit Hilfe bekommen kann, aber trotzdem gehe

ich mit Unbehagen an diese Sache ran.

Ich denke allerdings auch, dass ich noch lernfähig bin -

es wird sich zeigen!



Der Grund für diesen Bericht ist der, dass ich eventuell längere

Zeit benötige, bis ich hier wieder etwas zeigen / schreiben kann. 

Ich bitte also jetzt schon mal um etwas Geduld.


Und jetzt fertig machen zum Sprung:







Und bitte das Daumendrücken nicht vergessen. Danke


Nickname 23.01.2015, 18.23 | (4/4) Kommentare (RSS) | TB | PL

aller guten Dinge ...

sind drei 


Schon vor vier Wochen haben sich die Störche zum Abflug versammelt -
insgesamt waren es 28, die sich
auf einer Wiese am Niederrhein vor ihrer Rückreise satt gefressen haben:








Einer von ihnen muss schon lange vorher bei unserer Tochter Stefanie
und Schwiegersohn Sven vorbeigeschaut haben ...


Und auch, wenn unser 3. Enkelkind uns alle lange warten ließ - sooo lange







hat sie uns dann doch nicht zappeln lassen grinsen.gif




Mit Tochter, Schwiegersohn und dem "großen" Bruder Ben Maarten
freuen wir uns riesig über die Geburt unserer Enkelin Hanna Sophie!


Wir sind glücklich und dankbar, dass Mutter und Kind wohlauf sind.


Demnächst werden wir also wieder mit einem






durch die Gegend schieben ok.gif



Nickname 24.09.2014, 19.14 | (5/5) Kommentare (RSS) | TB | PL

Dünenwanderung


Unglaublich, aber wahr:

während ich schon seit mehreren Jahren gerne mal zur Heideblüte Richtung Lüneburger Heide reisen möchte, gibt es ein Heidegebiet und riesige Dünen fast vor unserer Haustüre.

Schon oft haben wir bei Fahrten an den deutsch-holländischen Niederrhein die Beschilderung
"De Maasduinen" gelesen - und haben uns nichts dabei gedacht.
Doch dann habe ich einen kleinen Bericht über eben diese Maasduinen gelesen und beschlossen:
da müssen wir mal hin.

Dieses Vorhaben setzen wir dann letzte Tage in die Tat um, packten unsere Klappräder ins Auto
und fuhren los.
Und was soll ich sagen? Nur 50-60 km von hier (je nach ausgewähltem Parkplatz) erreicht man
das Ziel.

Der Nationalpark De Maasduinen (Link zur HP) hat den längsten Binnendünengürtel der Niederlande
und auch sonst eine beeindruckende Landschaft zu bieten.
Außer Dünen gibt es dort viel Heide, einige Seen, Sumpfgebiete und Graslandschaften.
All dies kann man erwandern oder mit dem Fahrrad erkunden.

Zum Appetitholen zeige ich jetzt einige Fotos, die nur annähernd das wiedergeben können,
was diese tolle Landschaft zu bieten hat:



die Heide blüht, aber noch nicht vollständig




 

Gräser, Flechten und Moos auf kargem Grund



 

Birken in der Heide






in den Dünen - an manchen Stellen reichen sie bis zum Horizont






Dünen, durchzogen von Heidekraut




Das sind jetzt nur ein paar Eindrücke und 5 von über 70 gemachten Fotos.

**********




Auf der Hinfahrt ist mir übrigens mein Fotografen-Herz in die Hose gerutscht!
Hatte ich überhaupt meine Kamera eingepackt - oder lag sie noch in der Diele?!

Keiner von uns beiden konnte sich erinnern, das gute Stück ins Auto gelegt zu haben.
Meine Stimmung sank schlagartig auf den Nullpunkt, denn ein fotografisch lohnendes Ziel ohne Fotoapparat anzusteuern, das ist für mich fast schon ein Ding der Unmöglichkeit!

Aber wir waren schon zu weit von zuhause entfernt, um noch einmal umzukehren.

Zum Glück habe ich ein Smartphone und stelle jetzt fest: die Fotos sind durchaus brauchbar -
und die gute Laune kehrte mit den ersten gemachten Fotos zurück grinsen.gif



Nickname 05.09.2014, 19.38 | (5/5) Kommentare (RSS) | TB | PL

Schiffstour Teil 2, Tschechische Republik


Fortsetzung meines Reiseberichtes (Sächsische Schweiz, Elbsandsteingebirge, Böhmische Schweiz)


Das Wasser der Elbe in der Tschechischen Republik war natürlich dasselbe wie das Wasser auf deutscher Seite zwinkern.gif

Allerdings boten die Gebäude jenseits der Grenze einen ganz anderen Anblick als die Häuser auf deutschem Gebiet.
Die Wohnhäuser, an denen wir vorbei schipperten, wirkten z. T. auf mich wie Häuser, die ich in Italien gesehen hatte.

Von außen betrachten machten die Gebäude einen sehr verwitterten Eindruck.
Objektiv betrachtet sieht das nicht schön aus, aber ich finde solche Häuser irgendwie malerisch.

Wie die Menschen in diesen Häusern leben, ob sie von der Ausstattung her den gleichen Standard haben wie wir, das weiß ich allerdings leider nicht.

Heute zeige ich also Häuser, denn außer Wasser, viel Wald (alles schön anzusehen) und Industrie-Anlagen gab es nichts Fotogenes zu sehen, bis wir Děčín erreichten, unser Ziel.



im Schutze der Felsen







irgendwie verwunschen







ein imposantes und interessantes Gebäude







hoch über den Dächern







angekommen in Děčín

hoch oben auf dem Berg thront ein "Märchenschloss"







Oben das schlossähnliche Gebäude auf dem schiefen Felsen
und darunter die schnurgerade, bunte Häuserzeile -
das war ein toller Anblick!








In Děčín sollten wir ca 30 min Aufenthalt haben, was ja eh schon wenig ist.
Aber selbst daraus wurde leider nichts, denn zur Zeit der Tour führte die Elbe noch mehr Wasser als üblich. Es hatte nämlich bis zu unserer Ankunft am Urlaubsort wochenlang geregnet, genau wie hier bei uns im Westen.

Also hieß es:
Sehr geehrte Fahrgäste, wegen des hohen Wasserstandes hat die Fahrt elbe-aufwärts leider länger gedauert als üblich. Aus Zeitgründen können wir leider nicht anlegen.

Ein kurzer Blick auf das, was vom Wasser aus von dem Städtchen zu sehen war - und schon ging es zurück.

Leider konnten wir dem Schiffsführer nicht den Gefallen tun, und aus Gründen der Zeitersparnis bis zur Endstation mitfahren. So musste er nur für uns an unserem Anleger die Fahrt drosseln und das Schiff in die richtige Position bringen, um uns mal eben kurz hinunterspringen zu lassen.

Als wir schon auf unseren Fahrrädern den Elberadweg zurück fuhren, überholte uns das Schiff.
Der Kapitän ließ die Hupe ertönen und er, seine Mannschaft und die Passagiere winkten uns zum Abschied zu


PS.:
Schade war, dass wir in
Děčín nicht an Land gehen und diese offensichtlich sehr schöne Stadt besichtigen konnten.


Nickname 16.08.2014, 20.56 | (5/5) Kommentare (RSS) | TB | PL

endlich, endlich ...

geht es los mit meinen Urlaubsberichten.
Nachdem ich vor einigen Tagen schon einen ganzen Bericht fertig hatte, ist mir alles beim
Speichern abgestürzt.
Ich hatte das Zwischenspeichern vergessen - und so war alles weg.
Unmittelbar danach hatte ich keine Lust mehr, mich nochmals 1 Stunde an die Arbeit zu machen.
Jetzt habe ich mich wieder berappelt und versuche es ein 2. Mal.


Unsere Ferienwohnung lag am Rande von Pirna, welches zwischen Dresden und der Sächsichen Schweiz / Elbsandsteingebirge liegt.

Wir hatten 2 Wochen bestes Wetter und haben einer dieser schönen Sommertage für eine Schiffstour nach Tschechien genutzt.

In der Nähe unserer FeWo gab es eine kleine Schiffs-Anlegestelle. Dorthin sind wir mit dem Rad gefahren, um dann zuzusteigen.
Wenn ich gewusst hätte, dass an dieser Stelle das Anlegen der Schiffe schwierig ist und wir deswegen auf das Schiff springen mussten, dann wäre ich lieber zu einer "richtigen" Anlegestelle geradelt

Das Schiff fuhr also die Elbe hoch und wir wurden während der ganzen Fahrt von den Felsformationen der Sächsischen Schweiz, des Elbsandstein-Massivs und der Böhmischen Schweiz begleitet:



   




Hier der Blick hoch zur Bastei, dem wohl bekanntesten Massiv in dieser Gegend:






In einem späteren Bericht zeige ich davon aber noch beeindruckendere Fotos



Um in einen ganz bestimmten Ort zu gelangen, muss man mit dem Aufzug hochfahren.
Leider habe ich mir nicht gemerkt, wie dieser Ort heißt (Rathmannsdorf ist es nicht)
 und ich finde auch in keinen  Unterlagen oder im www etwas darüber.
Wenn jemand da helfen kann, würde es mich freuen: 








Die Felsen haben uns immer wieder neu beeindruckt:








Was auf dem Foto unten nur als Strich auf dem Felsen zu sehen ist,
ist ein Kletterer, der es bis oben hin geschafft hat
 und da bestimmt eine tolle Aussicht genießt:







Direkt an / hinter der tschechischen Grenze liegt der Ort Hrensko.

Viele dt. Einheimische und Touristen fahren extra mit dem Schiff dort hin, um einzukaufen.
Der Markt ist unter der Bezeichnung "Vietnamesen-Markt" bekannt.
Früher war das mal ein Duty-free-Shop, heute ist dort aber grenzenloses Einkaufen möglich.
Sehr billig soll da alles sein.
Was wir vom Schiff aus sehen konnten, entsprach dann auch eher dem,
was man hier bei uns in den Billigläden erstehen kann.
Der Verdacht, dass dort Bekleidung aus Billiglohn-Ländern unter Ausbeutung der
 dort Arbeitenden verkauft wird, ist da wohl mehr als naheliegend.

Hier kann man einen Aufenthalt von 3 Stunden einplanen - wenn man das will.
Wir wollten nicht.








Und dann haben viele der Passagiere und auch wir gerätselt, wie denn wohl das
 Auto samt Hänger an diese Stelle gelangt ist?
Eine Zufahrt war nicht zu sehen, weder links noch rechts,
 auch hinter der Leitplanke befand sich keine Straße, sondern Sträucher und Wald.
Und vom letzten Elbhochwasser kann das Auto doch auch nicht
 angespült worden sein -  oder?







Wir schipperten noch weiter bis Decín, davon berichte ich ein anderes Mal.


Ach ja: auf dem r von Hrensko sowie dem e und c von Decín fehlt jeweils ein Accent,
 der aussieht wie ein umgedrehtes Accent circonflexe.
Leider gibt meine Tastatur das nicht her ...




Nickname 02.08.2014, 11.51 | (5/5) Kommentare (RSS) | TB | PL