GedankenBilder Edith Tries

Agnes:
Es ist so still hier liebe Edith, ich hoffe e
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elfi s.:
Die Natur wird in diesem Sommer wirklich arg
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elfi s.:
Sehr schöne Eindrücke aus Colmar zeigst du un
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Agnes:
Oh Colmar ist soooo schön.Seid Ihr auch im Mu
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Agnes:
So extrem heiß mag ich es auch nicht, aber ex
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Pat:
Oh, das kenne ich. Ich arbeite auch wie Anges
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Agnes:
Oh, wie schön ist denn Lorsch.Wir waren mal k
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Agnes:
Im Schwarzwald waren wir zwar schon aber ich
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Agnes:
Das ist in der Tat ein Problem. Ich habe auch
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Maria:
Breisach kenne ich nicht. Die Gegend soll seh
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Tag: Kunstvolles

Colmar

Zwar muss ich mich noch etwas mehr als die eine Stunde, die ich gerade investiert habe,
mit Photoscape befassen, aber: ich habe das zunächst Wichtigste herausgefunden.
Folglich kann ich die nächsten Fotos unseres Frühsommer-Urlaubs zeigen.

Dieses Mal dürft ihr mich nach Colmar / Elsass/ Frankreich begleiten.

Im ganzen Städtchen verteilt finden sich diese in die Straßen eingelassenen Hinweise:





So vergisst man nicht, wo man sich befindet

Die Freiheitsstaue ist hier abgebildet, da sie von  Frédéric-Auguste Bartholde
geschaffen wurde. Er stammte aus Oberitalien und wanderte später ins Elsass aus / ein.

Colmar wird von dem Flüsschen Lauch durchzogen. Wenn man in die malerische Innenstadt 
möchte, findet man einen der Zugänge über die Rue des Tanneurs und die gleichnamige Brücke.
Hier hat man einen schönen Ausblick auf die typischen Häuser, für die Colmar bekannt ist:





Hier war es noch relativ früh, entsprechend wenige Touristen und Einheimische waren unterwegs.
Später am Tag sah es dann so aus:





Mit Gondeln kann man die Lauch entlang schippern und bekommt 
Wissenswertes erzählt. Die Häuser an den Ufern sind wirklich sehenswert.

Und mit der Gondel kommt man auch an Stellen, die man zu Fuß nicht erreicht:





Nicht vorbeigehen konnte ich an einer der Pâtisserien / Biscuiterien.
Und was kauft man bevorzugt dort?
Macarons natürlich:





Wir hätten mehr als 10 Stück kaufen sollen. Solche Leckereien muss man ja zügig
verspeisen, die sollen doch nicht verderben 

Abends im warmen Sonnenschein - auf der Terrasse der FeWo -
wurde dann ausgiebig genossen,
u. a. französische Macarons und Wein vom Kaiserstuhl.

"La vie est belle" 







Nickname 29.07.2018, 19.54 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Breisach



Unser diesjähriger "Haupt-Urlaub" führte uns schon relativ früh in den Südwesten der Republik,
und zwar nach Breisach, direkt am Rhein gelegen und mit Sicht auf das gegenüberliegende
französische (elsässische) Ufer.

Hoch über dem Ort thront das Stephansmünster,
hier zu sehen von einer gegenüberliegenden Anhöhe aus:





und hier fotografiert bei einer Schiffsrundfahrt, also von der Rheinseite aus:





Das Münster erreicht man in einem mühevollen Aufstieg über sehr viele Treppen -
oder über einen asphaltierten Anstieg, der auch ein bisschen Puste braucht.

Da der Münsterberg durch Steinmauern befestigt ist, bei unserem Aufstieg die
Sonne schien und die Mauern und Steine erwärmte, haben wir Eidechsen gesehen.
Eine von ihnen habe ich erwischt:





In Breisach legen täglich mehrere Kreuzfahrtschiffe an:





Dies hier ist ein Schiff der Linie "Viking".
In Breisach verbringen die Passagiere der Schiffe allerdings so gut wie keine Zeit.
Sie steigen aus bzw. um in die bereitstehenden Busse und fahren ... na, wohin wohl?
Natürlich in den "Black Forrest".
Den deutschen Begriff "Schwarzwald" hört man so gut wie gar nicht.
Und was machen die Touristen da?
Sie essen vermutlich / wahrscheinlich Schwarzwälder Kirschtorte und kaufen,
auch vermutlich / wahrscheinlich:





Wir dachten kurzzeitig daran, unseren 4 Enkelkindern jeweils ein kleines
Exemplar mitzubringen, als Gag sozusagen.
Um Diskussionen und der Frage nach unserer Zurechnungsfähigkeit vonseiten unserer Töchter
aus dem Wege zu gehen, haben wir das dann doch lieber sein gelassen


Viele Wohnmobile haben wir während unserer Urlaubsfahrt gesehen.
Dieses hier, abgestellt in Breisach, ist ein besonders schönes Exemplar.
Ich weiß es zwar nicht, kann mir aber gut vorstellen, dass da Kinder mit von der Partie sind:





Die Bemalung ging rundherum.
Ich finde das richtig fröhlich - ein "gute Laune"-Mobil.


 

Nickname 20.06.2018, 14.42 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Urlaubs-Zwischenstopp in Lorsch



Da wir in kleinen Etappen reisen wenn wir mit dem Auto unterwegs sind, haben wir auf der Fahrt
zu unserem diesjährigen Urlaubsziel einen Zwischenstopp in Lorsch eingelegt.
Außer der im letzten Beitrag beschriebenen Maikäfer-Invasion hat Lorsch eine dauerhafte
kulturelle Attraktion zu bieten - das UNESCO-Weltkulturerbe Kloster Lorsch.

Bei gutem Wetter haben wir uns zunächst den Ortskern angesehen. 
Hier das "Alte Rathaus":




Nach einer magenfüllenden Pause erwanderten wir uns den Klosterberg (eher eine Anhöhe)

Nachfolgend das Kirchenfragment
der Klosteranlage:





Hier mit Durchblick zur evangelischen Kirche auf der gegenüberliegenden Anhöhe:





Noch ein Durchblick:





Blick von oben auf die "Karolinger Torhalle", rechts im Bild:





Hier greife ich zeitlich schon einmal 2 Wochen vor.
Auf unserer Rückfahrt aus dem Urlaub machten wir aus verschiedenen Gründen noch einmal
Station in Lorsch. Maikäfer, auf die ich für weitere Fotos gehofft hatte, gab es keine mehr. 
Sie waren nach Erfüllung ihres Vermehrungsauftrages dahingeschieden -
ausnahmslos alle.
Der ganze Ort wurde an diesem Tag für das Dichter- und Pfingstrosenfest hergerichtet -
was wir wegen unserer Weiterreise leider nicht miterleben konnten.

Aber dieses Holzbudenfenster habe ich mir fotografisch eingepackt:





Bei unserem kleinen Rundgang haben wir den Pfingstrosengarten der evangelischen Kirche entdeckt.
Ich wusste gar nicht, dass es so viele verschieden Pfingstrosen-Sorten gibt.
Ein paar Fotos davon zeige ich beim nächsten Mal. 


Nickname 31.05.2018, 18.47 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Sandburg-Guinness-Rekord 2017 Duisburg / Teil 2



Wie bereits angekündigt, zeige ich jetzt einige Details der Sandburg:






























Es ist kaum vorstellbar, dass dies alles aus Sand gestaltet wurde.

Ich hoffe, dass die kleinen Figuren, die ganzen Feinheiten
und alle noch so kleinen Details gut zu sehen sind.

Und wenn nicht ... hingehen und selber gucken

Eine schöne Woche wünsche ich in die Runde!



Nickname 10.09.2017, 20.40 | (4/3) Kommentare (RSS) | TB | PL

Sandburg-Guinness-Rekord 2017 in Duisburg / Teil 1


Das sollte man sich ansehen!

Nachdem ich im letzten Jahr schon von dem Versuch, den Weltrekord im Sandburg-Bauen
zu übertreffen, berichtet habe (es hat leider nicht geklappt),
wurde in diesem Jahr der 2. Versuch gestartet.
Und siehe da:

Mit 16,60 Höhenmetern hat es die Sandburg im Duisburger Landschaftspark Nord geschafft!
Am 01. September 2017 wurde vermessen und der Weltrekord offiziell festgestellt.

Endlich haben wir es heute geschafft, uns dieses Kunstwerk -
und das ist es zweifellos - anzusehen.

Am liebsten würde ich alle 50 Fotos zeigen:
Aufnahmen der gesamten Burg, Ausschnitte, Detail-Fotos.
Ich habe mich dazu entschieden, heute die Sandburg überwiegend im Ganzen zu zeigen.
Später folgen dann Detail-Aufnahmen.

Aus einer erhöhten Position betrachtet und mit den kleinen Menschen davor,
erahnt man die Höhe der Sandburg:






Ansichten aus verschiedenen Perspektiven:













Eine Seite der Spitze:






Ausschnitte:










Hier wirkt sie wie ein echtes Bauwerk, finde ich:







Den m. M. nach besten Beitrag im Internet habe ich hier gefunden:
klick hier


Gesponsert wurde das Ganze wie im letzten Jahr von

Schauinsland Reisen Duisburg

Ich mache selten Werbung, aber in diesem Falle muss das einfach mal sein


Im nächsten Beitrag zeige ich einige Details der Sandburg.
Wir haben die Sandburg mehrmals umrundet und immer wieder Neues entdeckt.

Das kann man gar nicht alles zeigen.
Deshalb meine Empfehlung: hinfahren, gucken, staunen.
Zu sehen ist die Sandburg noch bis einschließlich 24.09.
Ab dem 25. beginnt der Abbau.

Der Eintritt in den Landschaftspark inkl. Sandburg ist frei.

Wer mit Kindern hingeht:
Schüppchen, Eimer und Förmchen mitnehmen.
Es gibt jede Menge Sand zum Spielen.
Essen, Trinken und Eis übrigens auch.

Ach ja: die Motive zeigen u.a. Sehenswürdigkeiten aus verschiedenen Ländern.
Da erkennt sicher jeder etwas.



Nickname 07.09.2017, 20.56 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Tiger & Turtle



Vorletzten Sonntag hatten wir ein Wiedersehen mit "alten"Bekannten.
Von früheren Internettreffen - die stattfanden, um zu fotografieren und zu quatschen
 
hatten wir alle Beteiligten noch in guter Erinnerung.

Zu Agnes habe ich bis heute per E-Mails und über unsere Blogs Kontakt,
die anderen Teilnehmer des diesjährigen Treffens
hatte ich leider aus den Augen verloren.
 
Zu diesem kleinen, festen Kreis durften wir hinzu kommen, um am
"Haldenlauf 3", der für uns der 1. Lauf war, teilzunehmen.

Dies bot sich geradezu an, denn erlaufen und besichtig werden sollte eine
Halde in Duisburg, unserem Wohnort.

Hier einige Eindrücke der Heinrich Hildebrand-Höhe
mit der begehbaren Achterbahn:



Tiger & Turtle




























Wie man sieht, hatten wir richtig schönes Wetter.
Die Stimmung unter uns 8 Kletterern war prima -
und es tat uns leid, dass wir später am Duisburger Innenhafen
nicht mehr dabeisein konnten.


Anmerkung zum Besteigen:

Die Halde ist nicht hoch, man kommt ganz bequem nach oben.
Die "Achterbahn" selber ist auch einfach zu besteigen.

Mein Tipp:

Bei gutem Wetter abends von dort oben den Sonnenuntergang hinter dem
Hüttenwerk ansehen. Das ist eine tolle Verbindung von Industrie und Natur.



Nickname 26.06.2017, 20.15 | (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL

Weihnachten 2016





Frohe und friedliche Weihnachten

wünsche ich allen Besuchern meiner Seite.














Es gibt keinen Weg zum Frieden,
denn Frieden ist der Weg.




Mahatma Gandhi






***********************************************************************************



Der Schwibbogen zeigt die Salvatorkirche in Duisburg.
Angefertigt wurden alle Exemplare von einem Duisburger Schreiner
und nur auf Bestellung.

Leider konnte uns der verkaufende Herr in der Kirche
den Namen des betreffenden Schreiners nicht sagen,
sonst hätte ich diesen selbstverständlich hier erwähnt.




Nickname 23.12.2016, 19.13 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Sandburg-Weltrekord geknackt ...



Der Versuch, den bisherigen Weltrekord im Sandburgbau in der Höhe zu übertreffen, ist voll geglückt!
Die Sandburg im Landschaftspark Duisburg-Nord - siehe vorherigen Bericht - hat es geschafft.
Sie wurde ganze 18 cm höher als die bisher welthöchste Sandburg, hat eine Höhe von

14.15 m


und wird trotzdem nicht als Weltrekord anerkannt, kommt also nicht ins
Guinessbuch der Rekorde.

Dabei war Benno Lindel, der Chefbauer und Teamchef, noch so zuversichtlich, als ich ihn
am 01.09. bei unserem Besuch dort gesprochen habe.
Er kannte natürlich schon die Höhe, durfte aber nichts verraten.

Mit großer Spannung und sicher auch Anspannung wurde das Vermessen erwartet.
Bei Bekanntgabe der Höhe durch die Jurorin Sofia Greenacre wurde lauthals gejubelt ...
doch dann kam die Enttäuschung.

Der Rekord wird nicht anerkannt, weil die Sandburg eine Woche zuvor teilweise
zusammengesackt war und sich eventuell noch Reste der abgeplatzten Holzverschalung
unter dem Sandberg befinden könnten!

Und da die Sandburg wirklich nur aus Sand und Wasser bestehen darf, gibt es eben keinen Weltrekord.

Laut Zeitungsbericht heute nahm Herr Lindel das sportlich - zumindest nach außen hin -
und freute sich darüber, dass die Sandburg so regen Zuspruch und großes Interesse
weit über Duisburg hinaus gefunden hat und noch findet.

Ebenso reagierte gestern Herr Kassner, der Chef des Hauptsponsors

Schauinsland-Reisen


Ich zeige jetzt noch einige Fotos der Sandburg vom 01.09.
Im Vergleich zu vor dem Einsturz ist die Spitze anders geworden.
Es gibt ganz viele liebevolle und teilweise auch witzige Details sowie reichhaltige Verzierungen.


























Die unterschiedliche Farbe des Sandes hängt damit zusammen, dass ich mal auf
der Sonnen- mal auf der Schattenseite fotografiert habe.

Die Sandburg bleibt noch bis zum 12. September stehen, wird dann abgeräumt.

Neben dem Hauptsponsor, der wohl sehr tief in die Tasche gegriffen und Duisburg dieses
tolle Erlebnis verschafft hat, gab es noch Sponsoren mit "kleineren" Beiträgen,
die den Firmen aber ganz sicher auch einiges abverlangt haben.

Die Baugeräte z. B. wurden günstiger bereitgestellt, ebenso die immense Sandmenge,
die übrigens aus Bottrop-Kirchhellen stammt.

Sollte sich noch irgendjemand finden, der beim Rückbau der Sandburg die Kosten für 8 Videokameras
und das Honorar für unabhängige Zeugen übernimmt, könnte es doch noch was werden

... mit dem Eintrag ins Guinessbuch der Rekorde

 

Nickname 03.09.2016, 20.45 | (4/4) Kommentare (RSS) | TB | PL

Guiness-Rekordversuch Sandburg in Duisburg


Wie gut, dass wir letzten Samstag im Landschaftspark Duisburg-Nord waren,
um uns die Entstehung der welthöchsten Sandburg anzuschauen.

Innerhalb von 4 Wochen soll dort der bisherige Weltrekord von 13.97 m übertroffen werden.

Alles Wissenswerte, auch zur Sandmenge und zur Vorgehensweise,
gibt es hier zu lesen:
die Sandburg

Täglich kann man den Sandschnitzern bei ihrer Arbeit zusehen.
Es wird von oben nach unten gearbeitet. Der riesengroße Sandberg muss
natürlich gut abgestützt werden! 
Um die Baustelle herum geht es zu wie an einem Strand:







Aus  der Entfernung sah  man schon, wie gewaltig dieses Gebilde werden würde.








Die kunstvoll gestaltete Spitze hat uns sehr beeindruckt:







Am 02. September soll gemessen und der Weltrekord festgestellt werden.
Da dies ein großes Spektakel werden wird, wollten wir lieber noch mal einen Tag vorher
hingehen, um in Ruhe das fertige Kunstwerk anzusehen.

Und heute dann diese Meldung in der Zeitung:

Die Sandburg ist eingestürzt!


Trotzdem - und das finde ich wirklich bewundernswert - wollen die Künstler weitermachen
und es schaffen, den bisherigen Weltrekord bis zum 02. September zu knacken
und die  Höhe um ca 70 cm übertreffen.

Die Spitze wird dann wohl anders aussehen und auch der Sockel bekommt
wahrscheinlich nicht so reichhaltige Verzierungen, wie bisher geplant.
Die Zeit drängt jetzt wohl doch sehr.

Mich freut es, dass die Sandschnitzer nicht aufgeben und weitermachen.
Meine Daumen sind gedrückt - und am 01. 09. fahren wir hin und
gucken uns das Endprodukt an.


Und bitte: Das Kunstwerk besser bewachen als am Samstag!
Da war niemand zu sehen, obwohl das angeblich rund um die Uhr beaufsichtigt wird.



Nickname 24.08.2016, 21.11 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Rügen, Reisebericht 3 - Prora 2



Nun doch mit etwas Verzögerung erscheint Teil 2 über Prora.

Hier zu sehen ist einer der fertigen Abschnitte der Komplettsanierung.
Die Balkone sind zur Ostsee ausgerichtet und ich meine, die Anlage sieht
in renoviertem Zustand richtig gut aus:






In einer Unterhaltung mit Einheimischen war ich der Meinung, dass man einen Teil
der Anlage so belassen sollte, wie sie seit Jahrzehnten dort steht.
Damit bin ich auf keine Gegenliebe gestoßen. Einen Trakt im Ur-Zustand zu belassen
würde doch heißen, den Nazis ein Denkmal zu setzen.

Dieser Meinung kann ich mich nicht anschließen, denn Fotos können
nicht vermitteln, wie groß und hässlich dieser Koloss war, der den
Menschen "Kraft durch Freude" bringen sollte.
Ich würde solch einen ursprünglichen Restbestand nicht als Nazi-Denkmal ansehen,
sondern als Teil der Geschichte und als ein Zeugnis für den Größenwahn der Nazis.


Zum Glück gibt es aber neben allen Neuerungen auch ein Museum, in welchem
 Prora- wie auch DDR-Geschichte vermittelt wird:






Auf einem Mauerrest führt ein Tor ins Nichts:







Ein Graffito der schöneren Art: Sonne und Meer






Ein Graffito hat mich sehr geärgert, darum habe ich es auch nicht fotografiert.
Es lautet:
"Tourists are terrorists"

Ich frage mich, ob die Sprayer mal darüber nachgedacht haben,
dass Rügen von Touristen lebt?
Und dass die vermutlich einheimischen "Schreiber" nach der Wende wohl auch
irgendwo als Touristen unterwegs sind?

Sicher hat das alles zwei Seiten - aber ist das nicht immer und überall so?!

------------


Dieser trockene Baum vor der Mauer, dahinter die See -
das hat mir gut gefallen:







... und der Blick durch die Dünen sowieso:







Alle, die es wissen, dürfen mich jetzt mal belehren:

ich habe immer von "Seeblick" gesprochen, weil die Ostsee eben Ost"see" heißt
Von Einheimischen haben wir "See" wie auch "Meer" gehört.

Was, bitteschön, ist denn jetzt richtig?


Nickname 18.08.2016, 11.51 | (4/4) Kommentare (RSS) | TB | PL