GedankenBilder Edith Tries

Anette:
Wunderschön ...besonders die Kornblumen
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Helga F.:
Hallo liebe Edith,ich bin von Deinen Fotos to
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Zitante Christa:
Der "Tunnel" erinnert mich an den Hermannshof
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Zitante Christa:
Der "Tunnel" erinnert mich an den Hermannshof
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Zitante Christa:
Soo ein Mist, habe gerade einen langen Kommen
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Helga F.:
Liebe Edith,deine Bärenrettung ist super
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Maria:
Schöne Fotos sind das, gefällt mir
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Angelika:
Liebe Edith. Das sind wieder schöne Bild
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Agnes:
Ein schönes Kalenderblatt.Der dazugeh&ou
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Zitante Christa:
Das ist ein wunderbares Gedankenbild zum Begi
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Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Berichte

Landesgartenschau 2020 Kamp-Lintfort, NRW / Teil 2



Und da ist er schon, der 2. Teil meines Landesgartenschau-Berichtes.
Es geht direkt weiter mit einer Foto-Auswahl.

In einem Bereich des Geländes haben Floristen m/w ihr Können gezeigt.

Da derzeit das Beethoven-Jahr ist (geb. wurde er vor 250 Jahren),
wurde auch er dargestellt:







Ein weiteres Arrangement - mit Durchblick:






Die freistehenden Allium Giganteum waren zum größten Teil leider schon ganz oder
teilweise verblüht. Hier ein noch einigermaßen ansehnliches Exemplar:






Dieses Tipi besteht aus ganz vielen gehäkelten Quadraten und Rechtecken,
ein handwerkliches Kunstobjekt:






Innen kann man sich gemütlich auf den Boden legen und die Farbenpracht
von unten bestaunen. Das leuchtet - je nach Lichtverhältnissen - wunderschön:






Und zum Schluss noch einmal Natur.
Von solchen "wilden" Fleckchen gab es ganz viele:






Wir werden die Laga noch einmal im Spätsommer besuchen. Dann wollen wir auch das 2. Gebiet ansehen,
das ist das Kloster Kamp mit seinem Park und den Terrassengärten.
Diesen Bereich kennen wir schon von außerhalb der Landesgartenschau, von daher haben wir
das beim ersten Besuch ausgespart. Aber: aufgeschoben ist nicht aufgehoben.
Da meines Wissens zwischen beiden Bereichen ein Shuttle-Verkehr angeboten wird,
werden wir diesen dann ausprobieren.
Ich hoffe zum September / Oktober hin auf Dahlien und Astern.
Wenn es coronabedingt möglich ist, möchte ich dann gerne auch mal den Förderturm ersteigen 
und den Ausblick über das Laga-zechengelände genießen

Die Laga geht übrigens noch bis Oktober. Allerdings steht nirgendwo, ob bis
Angang, Mitte oder Ende Oktober.


Eine gute Woche wünsche ich allen!


Nickname 02.08.2020, 16.52 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Landesgartenschau 2020 Kamp-Lintfort, NRW / Teil 1


Im Juni waren wir zur Landesgartenschau in Kamp-Lintfort.

Die ersten Frühjahrsblumen waren leider schon verblüht, aber die "wilde" Wiese zeigte noch die volle Farbenpracht und Blumenvielfalt. Sie war - der Anzahl der darum herum stehenden Fotografierenden nach zu urteilen - das wohl begehrteste Foto-Objekt an diesem Tag:






Das Areal ist sehr weitläufig, immer wieder gibt es sehr große Rasenflächen mit Liegestühlen, Hängematten, Sessel usw. Wer eine Pause braucht, kann es sich also durchaus bequem machen.
Erlaubt ist dort auch das Liegen und Picknicken auf den Wiesen. Es geht dort sehr ungezwungen zu - abgesehen natürlich von den Corona-Schutzmaßnahmen.



Hier auf dem Hügel finden sich ganz viele Sonnenfänger. Die wirken aus unterschiedlichen Perspektiven immer wieder anders:








Neben viel Natur, angelegt oder bewusst wild, gab und gibt es auch Veranstaltungen und kunstvolle "Gebilde":







Zu sehen sind u.a. Schaugärten mit unterschiedlichen Bepflanzungen, auch Ideen zur Grabgestaltung,
Anregungen zur Garten-(Freizeit)gestaltung, z. B. Pools, Sitzmöbel, Deko usw.
Und ganz nebenbei bekommt man noch ungewöhnliche Durchblicke:








Da die Laga zu einem großen Teil auf einer ehemaligen Zeche angesiedelt ist, dürfen natürlich Hinweise auf den Bergbau nicht fehlen. Hier z. B. ist es der "Blaumännchen-Pütt":







Teil 2 folgt den nächsten Tagen, versprochen!





Nickname 27.07.2020, 19.56 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Erstens kommt es anders,



... und zweitens, als man denkt!

Nach einigen eher ruhigen (Corona-) Wochen, in denen wir einige Ausflüge - von zu Hause aus per Rad,
oder mit dem Auto und dann zu Fuß - unternommen hatten, der Garten so gut wie nie zuvor in 
Ordnung gebracht und die Kübel schön bepflanzt waren, hat es uns erwischt.

Nein, nein - zum Glück kein Covid 19.
Davon sind wir bisher verschont geblieben!

Ein plötzlicher Krankheitsfall in der Familie, mit daraus resultierender sofortiger Pflegebedürftigkeit,
hat alles durcheinander gewirbelt. Da ich alle Vollmachten habe, hat es uns mit voller Wucht erwischt.

Erfahren habe ich jetzt auch wie es ist, wenn man jemanden unter Corona-Bedingungen mit dem
Rettungsdienst ins Krankenhaus bringen muss.
Ich kann das Zugangsverbot ja verstehen. Dass man aber jemanden mit dem RTW einliefern lässt und
dann der 88-jährigen Tante nicht einmal in der Notaufnahme beistehen kann -
das ist der reinste Horror.

3 Stunden haben wir vor dem Krankenhaus warten müssen.
Keine Sitzgelegenheit, keine Möglichkeit, etwas Trinkbares zu kaufen. Dixie-Klo
Immer wieder hin zum Security-Mann, um irgendetwas zu erfahren.
Ich mache es jetzt mal kurz:

Nur wer weiß, was er will und dran bleibt
(immer wieder bei der Security vorsprechen, per Handy die Pforte und Sekretärin der Notfallambulanz anrufen)
kommt irgendwie weiter. Es war zermürbend und frustrierend.

Irgendwann habe ich erreicht, dass ich die Ärztin der Notfallambulanz sprechen konnte.
Sie hat ihr Versprechen dann auch gehalten und mich später zurückgerufen.

1 Woche stationärer Aufenthalt, davon fast 2 Tage Isolation wegen Covid 19-Test.

3 Tage keinen Kontakt zur Tante, die sich ganz sicher verlassen und hilflos fühlte.
Das ist so schrecklich, ich kann es gar nicht beschreiben.
Dann endlich Telefon, wenigstens das. Viel weitergebracht hat es mich allerdings nicht.
Die Tante wusste nicht, was los war, wo sie war - völlig von der Rolle.

Nach 1 Woche wurde sie in einem schlechteren Zustand als vorher entlassen - es sei ein Pflegefall.

Für Menschen, die ins Krankenhaus müssen, und für die Angehörigen, ist das derzeit furchtbar.

Für das Klinikpersonal ganz sicher auch, das weiß ich.
Und ich bin dankbar dafür, dass ich in meinen unzähligen Telefonaten (Arztgespräche im Krankenhaus
waren wegn des Zugangsverbots ja auch nicht möglich) letztendlich gute Gespräche mit
den Ärzten führen konnte, Hilfsangebote bekommen habe und auch ein Pflegedienst organisiert wurde.

Seitdem bin ich täglich beschäftigt mit Telefonaten:
Krankenkasse, Pflegekasse, Pflegedienst, Hausärztin, Sanitätshäuser -
mit dem Ausfüllen unzählger Formulare der o. g. Stellen -
Besuchen bei der Tante inkl. Einkaufen, Wäsche machen, Wohnung säubern, Handwerker kommen lassen -
dem Aufmuntern und Auffangen der Tante, dem Anhören ihrer Sorgen und Ängste ...

und dem Aushalten ihrer Einstellung, erstmal gegen alles zu sein, was geändert werden muss!
Sie zu überzeugen, dass gemacht werden muss, was dringend nötig ist -
das ist irgendwie das härteste und belastendste Stück Arbeit.

Mittlerweile sind wir auf einem guten Weg.
Noch 1-2 Wochen, denke ich, dann müsste alles rund laufen.

Dann kehrt bei uns auch wieder so etwas wie Normalität ein -
und wir können wieder etwas unternehmen, durchatmen, zur Ruhe kommen.

Hoffentlich!


Und weil der Bericht jetzt viel länger geworden ist als ich dachte,
gibt es direkt im Anschluss die Fotos, die ich eigentlich hier einbinden wollte,
in einem separaten Beitrag.




Nickname 07.06.2020, 19.55 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

In Zeiten wie diesen...


steht das gewohnte Alltagsleben praktisch still.
Zu Anfang habe ich das noch als Entspannung und Entschleunigung wahrgenommen. Das ist auch jetzt oft noch so.
Aber ganz allmählich machen sich auch andere Gefühle / Empfindungen breit.
Das soziale Leben ist beinahe am Nullpunkt angekommen - abgesehen von Einkäufen für uns, reduziert auf maximal 2 x wöchentlich beim Nahversorger - und für die alte Tante, deren einziger Kontakt der zu uns ist.

Das schöne Wetter hat uns dazu verleitet, unseren Enkelkindern (die Geschwister sind) die Möglichkeit zu verschaffen, nach mehreren Wochen der sozialen "Isolation" in unseren Garten zu kommen, wohlgemerkt unter Einhaltung aller Schutzmaßnahmen!
Das funktionierte sehr gut, die Kinder sind schon dermaßen darauf eingestellt, dass sie von sich aus daran denken.
Fußball- und Softtennisspielen geht auf große Distanz, essen und trinken an 2 auseinander stehenden Tischen mit einem Abstand von mehr als 2 Metern ist auch kein Problem.
Auf Besuche innerhalb der Wohnungen werden wir aber weiterhin verzichten.

Ich weiß, dass gerade wir als Großeltern den Kontakt zu den Enkelkindern meiden sollten.
Da aber keine Familienmitglieder Kontakt nach außen haben, außer einkaufen zu gehen (ohne Kinder), bewegen wir uns folglich nur in Familienkreisen.
Und wir haben festgestellt: seit der Lockerungen und Geschäftsöffnungen rücken uns die Menschen außerhalb der Familie viel näher "auf die Pelle" - wie man hier sagt - als noch vor 1 bis 2 Wochen.
Die Gewohnheit macht es wohl, dass der Mindestabstand von 1,5 m immer seltener eingehalten wird.
In den Gängen unserer Nahversorger geht es manchmal zu wie vor der Pandemie. Es wird sich vorbeigequetscht, in die Abstände gemogelt und man wird sogar angepöbelt, wenn man freundlich um Abstand bittet.

Ich habe die Befürchtung, dass aufgrund dieses uneinsichtigen Verhaltens einer Minderheit der Schuss nach hinten losgehen könnte ...

Zu Beginn der Kontaktbeschränkungen hatte ich mir eine To-do-Liste gemacht, die noch lange nicht abgearbeitet ist 
Aus Mangel an Mund-Nasen-Schutzmasken habe ich genäht, und zwar für alle Familienmitglieder, groß und klein.

Das hier waren die ersten Modelle:





Vom Schnitt her einfach, der Aufwand fürs Schneiden, Abstecken und Nähen war jedoch nicht unerheblich.

Deshalb habe ich mich noch nach anderen Möglichkeiten umgesehen und dann nochmal jede Menge einfacherer Masken genäht.
Die sind schneller fertig und sitzen etwas luftiger, so dass auch diejenigen sie tragen können, die unter den engen Masken das Gefühl haben, keine Luft zu bekommen:





Und dann stand noch eine unplanmäßige Näharbeit mit sehr großem Aufwand an.
Der Schmusetuch-Teddy der 5-jährige Enkelin, schon ganz oft von mir geflickt, war jetzt so zerliebt, dass er einen ganz neuen Körper brauchte.
Hier ist er schon zerlegt:





Meine Ansicht, dass dies ganz einfach machbar sei, war ein Trugschluss. Kopf, Hände und Füße mussten ja von links angenäht werden und zwar so, dass das möglichst für ewige Zeiten hält - und das ging nur von Hand, was bei dem prall gestopften Kopf eine echte Herausforderung war.
Der von der Enkelin ausgesuchte, flauschigweiche Stoff hat es mir auch nicht leichter gemacht

Nach vielen Schritten




und stundenlanger Arbeit war er dann doch fertig - und wurde für schöner befunden als das Original:





Da hat Oma ja Glück gehabt 


Wir waren in den letzten Wochen auch viel in der Natur unterwegs, abseits der allseits bekannten und beliebten Ziele, meistens mit den Fahrrädern. Das ging sehr gut. Die paar Menschen, denen wir begegnet sind, konnen wir "umlaufen" bzw. "umfahren".
Ein paar Fotos dieser Touren zeige ich beim nächsten Mal.

Jetzt hoffen wir erst einmal auf den dringend benötigten Regen!

Ich wünsche Euch allen Durchhaltevermögen, eine größtmögliche Gelassenheit in Bezug auf das, was wir derzeit eh nicht ändern können - und die Hoffnung auf bessere und unbeschwertere Zeiten.


Nickname 28.04.2020, 13.00 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Parkleuchten in der Gruga / Gedanken zu Corona


Nach meiner angekündigten längeren Pause bin ichwieder da.

 
Nachdem ich hoffte, dass nach schwierigen und schweren Wochen ganz allmählich der Alltag wieder einkehren würde, hat uns alle "Corona" eiskalt erwischt. So gehen dieSorgen in der Familie ohne Erholungsphase weiter, weil akut auch bei uns Existenzen bedroht sind.

Bevor die Bedrohung durch Corona und die Warnungen zum Abstandhalten aktuell wurden, waren wir im Essener Grugapark. Dort gab es über einen längeren Zeitraum das "Parkleuchten".

Und so gibt es auch in schweren und eher dunklen Zeiten immer wieder mal einen Lichtblick - hier im wahrsten Sinne des Wortes. Es gibt schöne Momente, Zeiten der kleinen Freuden und die Hoffnung, dass es in einigen Wochen - vermutlich eher in einigen Monaten - wieder besser wird.

In diesem Sinne zeige ich euch einige meiner "Lichtblicke" aus der Gruga.

Der Kopf bestand aus mehreren Einzelteilen, welche sich erst zu diesem kompletten Kopf zusammenfügten, wenn man selber in der richtigen Position stand:







Das ist ein Springbrunnen. Das hochgesprühte, nebelartige Wasser änderte ständig das Bild / Muster.
Fantastisch!







Bäume und Gräser an einem See-Ufer:







gigantisch:






Ihr könnt euch sicher vorstellen, dass ich jede Menge Fotos gemacht habe.
Die Installationen waren ausnahmslos richtige Kunstwerke.




Meine Gedanken zur derzeitigen Lage:

Vielleicht hält die Zeit der "sozialen Distanzierung" neben starken Einschränkungen, die uns alle treffen, auch neue Möglichkeiten für uns bereit.
Der Zwang zur Entschleunigung lässt uns evtl. das machen, was wir schon länger wollten und wozu wir nie gekommen sind.
Vielleicht entdecken wir ungeahnte Talente in uns,
vielleicht finden wir Möglichkeiten, jemandem Gutes zu tun,
vielleicht wird dem einen oder anderen noch mehr bewusst, dass wir unendlich dankbar sein können, in einem Land wie dem Unsrigen leben zu dürfen - mit einem guten Gesundheitssystem, einer guten Infrastruktur, ohne Krieg, Verfolgung und Flucht ... und in Freiheit!

Mit meinen Gedanken bin ich derzeit viel in Italien, wo wir vor 3 Monaten einen wunderschönen Urlaub verbracht haben - und wo durch die Pandemie jetzt täglich Hunderte Menschen sterben.


Danke an alle, die derzeit ganz besonders - und z. T. bis zur Erschöpfung - zum Wohle der Allgemeinheit tätig sind und dabei selbst Gefahr laufen, sich zu infizieren:
Ärzte, Pflegepersonal, Feuerwehr, Polizisten, Sanitätsdienste, Bundeswehr (die mit Personal und Material unterstützt), Mitarbeiter der Ordnungsämter, die sich mit uneinsichtigen Mitmenschen auseinandersetzen müssen.
Und nicht zuletzt ein Dank an alle Mitarbeiter der Geschäfte, die für kaufwütige Menschen von morgens bis abends die Regale auffüllen und sich immer wieder mal beschimpfen lassen müssen, weil z. B. kein Toilettenpapier mehr da ist, keine Nudeln, kein abgepacktes Brot usw.


Ich wünsche uns allen, dass wir von solch einem Ausmaß wie in Italien verschont bleiben, dass ihr gesund bleibt, finanziell nicht ins Bodenlose fallt und ggf aufgefangen werdet, dass die Familien mit kleinen Kindern die Zeit der stark eingeschränkten Bewegungsfreiheit ohne Schaden überstehen, und und und ...

Alles Liebe und Gute!


Nachtrag v. 21.03.:

Egal, ob wir die Entscheidungen der Politiker gut, richtig, falsch, passend, zu zögerlich, übertrieben oder sonstwie finden...
Ich bin der Meinung, dass wir uns auch bei ihnen allen dafür bedanken sollten, dass sie praktisch rund um die Uhr arbeiten, um diese bisher beispiellose nationale Katastrophe der Nachkriegszeit zu meistern.

An alle Politikerinnen und Politiker, die an der Bewältigung dieser Pandemie arbeiten müssen: Danke!



Nickname 20.03.2020, 19.43 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Memmingen, Zugspitzblick, Verona 1


Wir haben den Sommer verlängert und mit Freundin und Freund unseren "großen" Urlaub am Gardasee verbracht.
Auf dem Weg dorthin haben wir 2 x übernachtet.
Das erste Mal in Memmingen, das zweite Mal in Verona, da unsere Freunde
Konzertkarten für "Il Volo" hatten.
Da wir uns relativ spontan dem Urlaub angeschlossen haben,
konnten wir das Konzert leider nicht besuchen.


Hier die ersten Bilder dieser wunderschönen Reise.

Memmingen, leider in schlechtem Wetter, wie man an den Wolken sehen kann:










"Spiegelbild" im Café Bienvenue, einem unschlagbar guten Café mit französischen Leckereien.
Wir können es wärmstens empfehlen!





Am nächsten Morgen ging es weiter in Richtung Verona.
Zwischenstopp am Zugspitzblick:









Angekommen in Verona mussten wir zur Übernachtung durch enge Gassen ziemlich hoch hinauf.
Unser B&B Cà Novecento lag / liegt mitten in Olivenhainen, mit einem schönen Blick in das
Weinbaugebiet Valpolicella und über Verona.





Hier wachsen nicht nur Oliven, sondern auch Granatäpfel (melograni)




Zum Abschied bekamen wir Frauen von Enzio, unserem sehr netten Gastgeber,
je einen Granatapfel mitsamt Zweig und Blättern - als Glücksbringer.
Diese Unterkunft war ein Glücksgriff.
Liebevoll eingerichtet, mit einem aufgeschlossenen, deutsch sprechenden Gastgeber,
in einer sehr idyllischen Lage. Empfehlenswert!

Nickname 13.10.2019, 19.24 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Südtirol, Altfasstal


Meine jährlich wiederkehrende Wanderwoche, die dieses Mal 9 Tage dauerte, verbrachte ich mit meinen 5 "Wanderfrauen" in Südtirol.
Hier zeige ich einige Bilder vom Altfasstal. Dieses Tal wurde uns als lieblich beschrieben, und so machten wir uns auf den Weg. Der hoteleigene Fahrdienst brachte uns zum Ausgangspunkt am Taleingang und los ging es.
Wir wollten die Wieserhütte ansteuern (300 Höhenmeter und ca 1 Std 30 min. von unserem Ausgangspunkt aus) und nach einer Stärkung sollte es von dort aus weiter hoch gehen zum Seefeldsee.





Wir durchwanderten ein sanftes Tal mit Bachlauf, hügeligen Almwiesen und Wäldern.




Unten sanft, oben schroff und fast kahl - so präsentierte sich beim Hineinlaufen ins Tal
die Bergwelt des Altfasstals.



Von der Hütte bis zum See waren noch einmal 400 Höhenmeter zu bewältigen,
und das auf einer relativ kurzen Wegstrecke von ca 2 km.
Es würde also steil bergauf gehen. Wir müssen über den Grat, der hinten links zu sehen ist!




2 Mitwanderinnen wollten den vom Almwirt angekündigten sehr steilen, steinigen Aufstieg nicht mitmachen, so dass wir nur noch zu viert loszogen. Direkt hinter der Hütte fing es schon an: steiler, steiniger Aufstieg ... es stimmte.
Die gesamte Strecke bestand aus Steinen, Geröll und Matsche. Es war anstrengend und schweißtreibend, denn es war totz leichter Bewölkung sehr warm geworden.

Auf dem Foto wird nicht deutlich, dass es rechtsseitig steil abwärts geht. Aus diesem Grund hat noch eine Freundin aufgegeben und ist in Begleitung zweier hilfsbereiter, junger Wanderer zur Hütte zurückgekeht.




Wir hatten das Gefühl, dass der Weg nie enden würde. Wanderer, die vom See kamen, fragten wir nach der weiteren Beschaffenheit der Strecke. Die Auskünfte reichten von: das letzte Stück wird noch viel schlimmer - bis hin zu: wenn ihr das bis hier geschafft habt, schafft ihr den Rest auch noch! Ermunterung oder Trost?
Immer wieder glaubten wir, es doch nicht zu schaffen...



Dem Ziel so nah! Es soll nur noch 1/2 Stunde sein, bis wir den  Grat erreichen.
Und direkt dahinter bzw. darunter soll der See liegen. Aber ob das stimmt?
Wir sind ziemlich ausgepowert.




Aber so kurz vor dem Ziel wollen wir nicht aufgeben. Wir entwickeln dann doch noch einen großen Ehrgeiz -
und möchten für unsere Strapazen belohnt werden

Und dann haben wir es geschafft! Wir erreichen den Grat und haben unser
aaah-und oooh-und oh wie schön-Erlebnis ...
Und werden belohnt mit einer wunderschönen 
Berg-See-Kulisse:




Wir sind überwältigt von der Schönheit dieser Natur und froh darüber, dass wir es geschafft und den See erreicht haben.
Natürlich muss ein Beweisfoto sein, für alle, die nicht mitgekommen sind, aber auch für den Hüttenwirt,
der so komisch gegrinst hat, als er uns die Beschaffenheit der Strecke beschrieb.
Leider war er nicht mehr anwesend, als wir zur Hütte zurück kamen. Schade 

Der Abstieg war zwar nicht so anstrengend wie der Aufstieg, aber er war auch nicht "ohne".
Steil, steinig, matschig - wie beim Aufstieg schon gehabt.

Die Rast an der Hütte mit entsprechender Stärkung musste sein, bevor es das lange Altfasstal zurück ging.


Nickname 21.09.2019, 20.26 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Borkum


Ein paar Tage Auszeit auf Borkum, einer uns bis dahin unbekannten Insel, haben uns durchatmen lassen.
Es war noch recht kühl, der Wind war kalt, es war oft stark wolkig -
aber wir hatten keinen Regen!

Die Insel hat uns sehr überrascht. Die endlose Weite des Sandstrandes mit Sand erster Güte:
sehr fein, fast weiß, ohne Steinchen irgendeiner Art - perfekt.

Und dann die unterschiedlichen Landschaftsformen und der Bewuchs.
Die gesamte Insel ist von Wildrosen bewachsen, man könnte schon sagen:
überwuchert. 
An manchen Orten war der Rosenduft regelrecht betörend.
Es wachsen natürlich Gräser in den Dünen und Strandhafer, aber auch Schilf an kleinen Binnenseen.

Dann gibt es plattestes Land und anderswo eine hügelige "Krater"landschaft.
Hinzu kommt die Größe der Insel. Mit 31 Quadratkilometern ist sie die größte der sieben
bewohnten Ostfriesischen Inseln.

Daher ist es klar, dass wir bei unserem diesjährigen Besuch der Insel noch lange nicht
alles gesehen haben und mindestens noch 1 x wiederkommen müssen!

Und damit mein Bericht nicht so trocken wird, gibt es natürlich ein paar Fotos.


Blick vom Strand aus über die Sandbank, an deren einem Ende die Seehunde liegen,
die hier aber nicht mit drauf sind. Mit gefiel das wie mit Pinselstrichen gemalt
wirkende Segelschiff hinter der Sandbank auf dem offenen Meer:







Die beiden Reiter hätte ich gerne hintereinander reitend erwischt.
So schnell hatte ich aber meine Kamera leider nicht aus der Tasche geholt.
Ich hatte sie des Windes / Sandes wegen meistens gut verstaut.






Unglaublich viele Menschen hatten sich auf der Promenade versammelt,
um den Sonnenuntergang zu sehen. Von Romantik daher keine Spur,
zumal auch noch Weinfest auf der Promenade und wirklich jede Menge los war.
Schön anzusehen war der Sonnenuntergang aber trotzdem:





Jetzt ist sie fast verschwunden:





Ich wünsche allen ein schönes Pfingstwochenende!


Nickname 08.06.2019, 19.37 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Farbe in grauen Zeiten



Nachdem es in letzter Zeit von morgens bis abends in verschiedenen Abstufungen nur
grau in grau war und unsere 6 1/2- jährige Enkelin in dieser Zeit bei uns Urlaub machte, 
stellte sich die Frage: was machen wir außer basteln, malen, Spiele spielen usw.?

Da ich schon immer mal im Winter in den Landschaftspark Duisburg fahren wollte,
um die Lichtinstallationen von Jonathan Park in vollem Umfang zu bestaunen,
haben wir diesen Vorsatz in die Tat umgesetzt.
Leider hat es an diesem einzigen noch zur Verfügung stehenden Abend geregnet.
Beständiger Nieselregen, dazu Wind - es war eher ungemütlich.
Trotzdem wollten wir der vorab schon freudig aufgeregten Enkelin dieses kleine Abenteuer
nicht vorenthalten. Die Lichtinstallationen finden nämlich immer nur an den Wochenenden statt -
und natürlich erst mit Einsetzen der Dämmerung.

Wir haben es sogar geschafft, trotz des schlechten Wetters den Hochofen zu erklimmen,
was allerdings für tropfnasse Jacken sorgte.

Meine "richtige" Kamera habe ich nicht aus der Tasche geholt. Den Zoom hätte
ich nicht ausfahren wollen wegen des von allen Seiten kommenden Sprühregens.
Also habe ich mit dem Smartphone fotografiert,
daher ist die Qualität leider nicht so gut.





Trotzdem vermitteln die Fotos etwas von dieser eindrucksvoll beleuchteten Industrie-Kulisse.

Als unser 7-jähriger Enkel die Fotos sah meinte er, dass er da auch unbedingt mal hin möchte.
Wir werden das also im März, wenn er bei uns ist, wiederholen - bei hoffentlich trockenem Wetter.
Allerdings müssen wir dann wohl länger auf die Beleuchtung warten, es wird ja erst später dunkel.

Ein Besuch des Landschaftsparks Duisburg ist auf jeden Fall lohnenswert, auch tagsüber.
Die Industrie-Kulisse ist gewaltig, oben vom Hochofen hat man eine tolle Aussicht -
nach dem Aufstieg ... Ohne Fleiß kein Preis 

Momentan sollte man unbedingt vorher nachsehen, ob die Gastronomie geöffnet ist.
Das war bei unserem Besuch dort (Winterzeit ?) leider nicht der Fall.
Geöffnet war aber das Besucherzentrum, da gab es zumindest 
Kaffee, Glühwein, die Toiletten und Andenken.


Nickname 15.01.2019, 12.25 | (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL

Erntedank 2 / Neuerscheinung Buch


Dieser Bericht handelt von einem "Erntedank" der besonderen Art, denn auch Gedanken brauchen in der Regel Zeit, um zu reifen.

Doch erst einmal muss ich zurückgehen bis Mai 2015.

Ich bekam per E-Mail die Anfrage eines mir unbekannten Mannes. Er bat mich um die Erlaubnis, mein Gedicht "Veränderungen" für seine kommende Kunstausstellung nutzen zu dürfen. Er selber sei auch krebsbetroffen, dadurch ans Malen gekommen und auf meine Texte aufmerksam geworden.
So entspann sich ein reger Austausch mit Friedhelm Apollinar Kurtenbach.

Es folgten Genehmigungen zur Verwendung mehrerer meiner Gedichte, was schließlich dazu führte, dass mein Mann und ich im Januar 2016 zum Kloster Maria Laach fuhren, um dort an der Vernissage teilzunehmen.

Manchmal ist es merkwürdig mit ersten Begegnungen. Man sieht sich - und mag sich, ist sich sofort sympathisch - oder man mag sich nicht und sich sich schlimmstenfalls sogar unsympathisch.
Die letzte Variante konnte ich mir vorab gar nicht vorstellen, dazu waren F. A. Kurtenbach und ich uns in unseren ausgetauschten Ansichten und Einstellungen viel zu ähnlich.
Und so kam es dann, dass wir uns trotz einer großen Anzahl von Gästen und Besuchern sofort erkannten und "der Funke übergesprungen" ist.
Dies alles erklärt wahrscheinlich, warum / dass wir unseren Austausch aktiviert haben.

In Friedhelm reifte der Gedanke, ein Buch zu erstellen. In diesem sollten natürlich seine eigenen Bilder den (Farb-) Ton angeben und starke, optische Impulse setzen. Ein paar meiner Gedichte - letztendlich wurden es 12 - und ganz viele Beiträge medizinischer, naturheilkundlicher, psychologischer und spiritueller Art sollten einfließen und das Buch zu einem informativen wie hilfreichen Ganzen machen, auch mithilfe von unterstützenden Hinweisen zum Umgang mit Krankheit, Ärzten und Therapeuten.

Ab Januar 2017 durfte ich behilflich sein, indem ich mehrfach Korrektur gelesen und ein paar Tipps beigesteuert habe.

Immer wieder unterbrochen von Neuerkrankungen, Therapien sowie dem Einholen von Genehmigungen,  hat F. A. Kurtenbach es mit viel Ausdauer, Kraft und Können geschafft:

Entstanden ist ein wunderschönes Buch von 200 Seiten.

Es ist ein Buch für Krebsbetroffene, aber meiner Meinung nach auch ein Buch für Menschen mit anderen schwerwiegenden Erkrankungen, egal ob körperlicher oder seelischer Art.
Auch ist es sehr gut dazu geeignet, sich selbst und den eigenen Lebens - / Weg zu finden, vorausgesetzt dass man gewillt  ist, sich auf sich selbst einzulassen, zu wachsen und aus Tiefpunkten des Lebens gestärkt hervorzugehen.

Dass Friedhelm A. Kurtenbach Unterstützung und Beiträge für sein Buch von namhaften Persönlichkeiten aus den medizinischen, psychotherapeutischen, spirituellen und schriftstellerischen Bereichen erhalten hat zeigt, für wie bedeutsam sein Werk gehalten wird.

Ganz bestimmt habe ich jetzt noch wichtige Dinge zu erzählen vergessen.

Aber etwas doch noch:

als ich meine bestellten Exemplare ausgepackt habe, war ich überwältigt - und das ist keine Übertreibung.
Natürlich freue ich mich und bin auch stolz darüber, dass ich mit so vielen meiner Gedichte in diesem Buch vertreten bin.
Die Zusammenstellung von Bildern, Gedichten sowie der unterschiedlichsten Beiträge ist aber auch wirklich hervorragend gelungen.
Das Buch ist eine Bereicherung, und das ganz bestimmt nicht nur für mich.

Ich habe schon 1 Exemplar verschenkt. Es sollte ein Weihnachtsgeschenk werden, aber ich konnte und wollte nicht warten

Die Reaktion war diese -  Zitat:  "Dieses Buch ist ein Kleinod"

Und jetzt zeige ich endlich das Buch selber:

Das Cover:





die Rückseite:








Das Buch kann bei Friedhelm A. Kurtenbach direkt bestellt werden.

Ehe ich es vergesse: die Qualität beurteile ich als sehr gut. 
Das komplette Buch besteht aus leicht glänzenden Seiten.
Somit ist die Farbbrillanz der abgedruckten Gemälde optimal,
die Schrift ist klar und deutlich lesbar.


Auch an dieser Stelle bedanke ich mich nochmals herzlich bei Dir, lieber Friedhelm, dafür,
dass Du meine Gedichte für Dein Buch ausgewählt und an die Seite Deiner Bilder gestellt hast.
Es ehrt mich sehr, dass ich mich in der Gesellschaft so vieler bedeutender Menschen befinde! 





Nickname 07.10.2018, 16.00 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL