GedankenBilder Edith Tries

Gabriela :
Welch traumhaft schöne Bilder und damit nachv
...mehr

Maria:
Das ist ein tolles Foto.Ich habe wirklich ged
...mehr

Agnes:
Die Quallen hast Du aber super fotografiert.I
...mehr

Agnes:
Vier flach gelegte Bäume --- das ist ja ein u
...mehr

Agnes:
Liebe Edith,ich wünsche Dir und Deiner Famili
...mehr

Zitante Christa:
Dieser Hauch von Frühling hat dazu geführt, d
...mehr

Klaus Wehmeier:
Moin! Sehr interessant und spannend , sich hi
...mehr

Agnes:
Die sind ja sowas von süß Edith.Da kann ich E
...mehr

Anouk:
Das ist ja toll. In unserem Garten war neulic
...mehr

Agnes:
Ich finde die Fotos durchaus beeindruckend un
...mehr

RSS 2.0 RDF 1.0 Atom 0.3

Einträge ges.: 342
ø pro Tag: 0,1
Kommentare: 1687
ø pro Eintrag: 4,9
Online seit dem: 21.08.2010
in Tagen: 3230

Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Kunstvolles

Spieglein, Spieglein ...



Einen besonderen Einblick in die türkischen Festtags- und Brautmoden
hatte ich versprochen, hier ist er:



etliche gold-verschnörkelte Spiegel verdoppelten quasi die Brautmoden 






  




... und die Festtagskleider für die Damen ebenfalls










 










Nach dem Besuch dieses türkischen Geschäftes in Duisburg-Marxloh, welches Braut, Bräutigam und weibliche Gäste ausstaffiert, wollte ich natürlich mehr über türkische Hochzeiten wissen ... dachte ich doch, dass die weiblichen Gäste in diesen prachtvollen, kräftig bunten Abendkleidern zur Hochzeit erscheinen!

Ein Irrtum - wie sich herausstellte.

Ich kam nämlich auf die Idee, unsere türkisch-stämmige Auszubildende zu fragen, ob meine Vermutung stimmt.

Und siehe da: diese Abendkleider werden nicht zur Hochzeitsfeier getragen,
aber nein, da soll doch die Braut die Allerschönste sein:


Spieglein, Spieglein an der Wand ...!



Ja, wozu sind dann diese Abendkleider gut?

Das ist doch ganz einfach!
Dass ich nicht selber darauf gekommen bin 

Geladene Frauen tragen diese Kleider zum


Kina gecesi - dem Henna-Abend


... das ist doch klar - oder?


Ganz ehrlich: ich hatte bis zu dieser Auskunft noch nie von solch einem Abend gehört!


Ich habe recherchiert und finde es lohnenswert,  diesem Link zu folgen.

Er führt zum Fernsehsender ARTE und zu einem Bericht der Türkin Seldag Schlossmacher, die als Journalistin in Berlin lebt.

Der Henna-Abend ist tief verwurzelt in der türkischen Tradition und folgt ganz bestimmten Ritualen.

Ich finde das spannend und habe den Artikel mit Staunen gelesen




Nickname 21.11.2011, 20.28 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

berauscht




... waren wir von den Farben der Festtags-Kleider




 
 



... von der riesengroßen Auswahl




 
 



... und von den Unmengen an Stoff, die zu prachtvollen Brautkleidern verarbeitet waren.





 




Bei unserer Kultur-Tour durch den Duisburger Stadtteil Marxloh haben wir, wie schon berichtet, auch eines der unzähligen türkisches Geschäfte für Braut- und Festtagsmoden besucht.

Es gibt in Marxloh Geschäfte mit Ware "von der Stange" und Geschäfte der gehobenen Klasse.

Wir besuchten eines der Luxus-Geschäfte, in dem trotz der exklusiven Kleider fotografiert werden durfte.

Die Ausstattung dieses Geschäftes ist - entsprechend der qualitativ hochwertigen Ware - üppig:
mit tollen Leuchtern, vielen Spiegeln, schwarzem Teppichboden - alles in diesem Geschäft ist in schwarz-gold gehalten.

Sogar die Männer, die an der Tour teilnahmen, waren begeistert und konnten sich nicht sattsehen - von uns Frauen mal ganz zu schweigen zwinkern.gif 

Irgendwie konnten wir uns nicht losreißen - die Kleider sind für unsere Begriffe unglaublich farbenfroh und üppig.
Nicht nur die Brautkleider sind reichlich verziert, sondern viele der bunten Kleider ebenfalls.

Manche Brautkleider sind dermaßen großzügig mit Tüll ausstaffiert dass wir uns gefragt haben, wie eine Braut damit überhaupt in ein Auto (oder in eine Kutsche) kommt?

Die Pailletten- und Perlenstickereien der Brautkleider haben uns staunen lassen - so prachtvolle Kleider hatte bis dahin noch niemand von uns gesehen.

Über die Preise wollen wir aber lieber nicht reden *räusper*


Ach ja: auch für den Bräutigam ist dort die Auswahl reichlich.

Die Herren haben die Wahl zwischen schwarzen, weißen und cremefarbenen Anzügen.
Es versteht sich von selbst, dass jegliches Zubehör vorhanden ist - von Krawatten über Einstecktücher, Hemden, Schuhe und allem möglichen Drumherum.

Als wir in diesem Geschäft waren wurde gerade eine junge Frau als Braut ausstaffiert.
Diese bildhübsche Frau wurde nach allen Regeln der Kunst "verziert" - sie sah umwerfend aus!


Ich finde es schade dass ich nicht weiß, wie dieses Geschäft heißt - ich hätte sehr gerne dorthin verlinkt!


Dies ist ein erster Eindruck - weitere Bilder mit einem besonderen Einblick folgen




Nickname 09.11.2011, 21.36 | (6/6) Kommentare (RSS) | TB | PL

Türkisch - Deutsch



Am 30. Oktober 1961 wurde das Deutsch-Türkische Anwerbeabkommen unterzeichnet.
Dieses Abkommen bezog sich auf die "zeitlich begrenzte Anwerbung von Arbeitskräften"

Vorangegangen war der 2. Weltkrieg, nach dessen Beendigung es hier in Deutschland an Arbeitskräften mangelte.

Die Bevölkerung war - wie leider auch in vielen anderen Ländern, die in den Krieg verwickelt waren - stark dezimiert, besonders natürlich bei den Männern.

Und da es zu damaligen Zeiten noch so war, dass überwiegend die Männer die Ernährer - somit auch die Arbeitnehmer - waren, fehlten diese ganz besonders.

Die Fabriken brauchten dringend Arbeitskräfte.


Die angeworbenen Arbeitnehmer hatten eine Genehmigung, um 2 Jahre in Deutschland zu bleiben, danach sollen sie wieder ausreisen.

Diese Regelung wurde später gekippt, es folgte der Nachzug der Familien und so kam es, dass türkische Familien dauerhaft in Deutschland sesshaft wurden.

Mittlerweile haben viele von ihnen die Deutsche Staatsangehörigkeit angenommen und leben schon in der 3. Generation hier.

Ganz sicher ist es schwierig - und für viele Menschen mit türkischen Wurzeln auch eine Gratwanderung - mit 2 Kulturkreisen klarzukommen, zwei zum Teil sehr unterschiedliche Lebensarten miteinander zu vereinbaren und der türkischen Tradition sowie den westlichen Lebensgewohnheiten gerecht zu werden.



Ich habe vor einigen Tagen hier in Duisburg eine Stadtführung der besonderen Art mitgemacht.
Es ging zu Fuß und mit der Straßenbahn in zwei sehr unterschiedliche Stadtteile.
Einer der Stadtteile ist Duisburg-Marxloh.

Hier im Duisburger Norden haben sich besonders viele türkische Familien angesiedelt - entsprechend hat sich das Bild dieses Stadtteiles stark gewandelt.

Unsere Gruppe wurde in einem türkischen Imbiss mit ganz frischen, teils gefüllten Sesamringen und türkischem Tee verwöhnt.

Danach gingen wir zu Fuß durch den Stadtteil und waren berauscht ( nicht nur die Frauen!) von den vielen Braut- / Festtagsmoden - Geschäften.

Doch davon zeige ich Euch beim nächsten Mal etwas - es durfte in einem Geschäft nämlich fotografiert werden!

Ganz besonders vorgefreut habe ich mich auf den Besuch der Merkez-Moschee.
Das war für mich der absolute Höhepunkt der Tour - und daran möchte ich Euch heute teilnehmen lassen.

Da wir leider schon sehr spät dran waren, konnten wir keine komplette Führung miterleben - wir wären sonst zu spät an unseren Ausgangspunkt zurück gekehrt.
Immerhin haben wir einige sehr aufschlussreiche Erläuterungen bekommen.

Jetzt aber möchte ich Euch einfach nur ein paar Fotos präsentieren.
Vielleicht beeindruckt einige von Euch die Moschee ja genauso wie sich mich beeindruckt / begeistert hat.


das Minarett











die Moschee von vorne, seitlich befindet sich eine multikulturelle Begegnungsstätte, die von muslimischen und christlichen Menschen betreut wird










die Moschee von innen - hier bekommt man einen Eindruck von der Größe, dabei ist es nur ein kleiner Ausschnitt








Erklärt wurde uns, dass die Männer unten beten, die Frauen oben.

Diese räumliche Trennung hat übrigens nicht mit der Hierarchie der Männer und Frauen in der türkischen Familie zu tun.
Der Grund dafür ist, dass die Männer sich auf das Beten konzentrieren und sich nicht durch den Anblick von Frauen ablenken lassen sollen!
Diese Erklärung war für mich sehr aufschlussreich, war ich doch - wie die meisten anderen Teilnehmer der Gruppe - davon ausgegangen, dass die Geschlechter-Trennung eine Bevorzugung der Männer bedeutet.




Jetzt lasse ich Euch ohne weiteren Kommentar in der Farbenpracht schwelgen:




























Ich bin nach diesem realtiv kurzen Besuch fest entschlossen, so bald wie möglich an einer der laufend stattfindenden Führungen teilzunehmen, um mehr über den Glauben und die Kultur der türkisch - muslimisch - deutschen Menschen zu erfahren.
 




Nickname 30.10.2011, 20.25 | (6/6) Kommentare (RSS) | TB | PL

des Rätsels Lösung



... ist diese Dame mit dem blumigen Kopfschmuck:




Giraffenkopf.jpg




Sie steht vor dem Legoland Discovery-Centre im Duisburger Innenhafen.
Wenn man ziemlich nah vor ihr steht und hoch guckt, hat man diesen Anblick:




Giraffevonunten.jpg




Hier ist auch mein Ausschnitt für das Rätsel zu erahnen,

und zwar ganz unten in der Brustmitte der Giraffe.


 

GiraffeSeitlich.jpg




Ihre Größe kann ich nicht so gut schätzen. Allein die Länge ihrer Beine ist schon höher als ich groß bin.


Ich frage mich, wie diese riesige LEGO-Giraffe allen Stürmen und Unwettern standhält?

Alleine durch das Zusammenstecken der Lego-Steine und das Gewicht kann das doch eigentlich nicht sein, oder?


Vielleicht wurden beim Zusammenbauen die Steine verklebt - oder es ist irgendwie Füllmaterial in dem Körper, so dass er nicht mehr hohl ist?


Auf jeden Fall ist diese Dame klasse anzusehen und ein weiteres Rätsel könnte sein:

wie viele Legosteine wurde verbaut? grinsen.gif


Aber das weiß ich leider auch nicht. Wer Lust hat, kann ja mal dem Link folgen, vielleicht steht da die Lösung.






Nachtrag v. 19.9.:


Meine Frage bezüglich der Stabilität dieser Lego-Bauten wurde im

 1. Kommentar von Sandy beantwortet.

Ich füge das mal zur Aufklärung aller hier ein - danke, liebe Sandy :-) 



"Letztens war ein Bericht, dass die Legosteine verklebt und mit UV-Lack überzogen werden. Große Bauten werden mit Stahlgerüst verstärkt, einbetoniert oder am Boden verschraubt."


 

Nickname 17.09.2011, 15.57 | (8/8) Kommentare (RSS) | TB | PL