GedankenBilder Edith Tries

Helga F.:
Liebe Edith,na da war ja einiges los bei dir,
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Zitante Christa:
Das tut mir leid, Edith, daß das Leben
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Maria:
Südtirol ist schön! Tolles Foto der
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Agnes:
Das gefällt mir, ein schönes Bild.D
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Helga F.:
Hallo liebe Edith, alles ok bei dir? Ja der F
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Maria:
Lichtblicke können wir wohl alle gut geb
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Helga F.:
Liebe Edith, leise klingen die besonders sch&
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Maria:
Endlich gibt es hier wieder was Neues, Und da
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Agnes:
Liebe Edith,ich hoffe sehr, dass Du bald wied
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Helga F.:
Liebe Edith,ich wünsche dir eine gute un
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Tag: Italien

DANKE!

Sehr lange ist es her, mein letztes Posting.
Schon jetzt auf das Jahr zurückblickend kann ich sagen: es ist leider ein Jahr zum Abhaken.
2 Augen-OPs mit eher seltenen, gravierenden und noch anhaltenden Nebenwirkungen, die mich sehr beeinträchtigen, schwere Krankheiten im Freundeskreis, durchgehend schon seit Anfang des Jahres - und jetzt noch eine sehr schmerzhafte Knieverletzung im Wanderurlaub - nein, das muss man wirklich nicht haben.
Und dennoch veranlasst mich die letztgenannte Verletzung, ein ganz, ganz dickes Dankeschön auszusprechen!

Ein vor Jahren von mir (und in ähnlichen Worten bestimmt schon tausendfach) geschriebener und unterschiedlich zu interpretierender Spruch hat sich leider bewahrheitet:




"Wer hoch hinaus will,
kann tief fallen."

(ET)









Die Kurzfassung:
Freitags, am vorletzten Urlaubstag, sehr schmerzhafte (innere) Knieverletzung hoch oben auf dem Gitschberg in Südtirol.
Qualvoller Abstieg bis zur Bergstation, Abfahrt.
Abholung durch den Hotelier mit großem Transporter (und mit Krücken), weil ich nicht mehr laufen konnte.
Der Senior des Hotels bringt mich mitsamt meiner begleitenden Freundin ins 20 km entfernte Brixen zur Notaufnahme ins Krankenhaus.
Und er wartet dort 2 Stunden, obwohl ich ihn gebeten habe, zurückzufahren - und wir später mit dem Taxi.
Unklare Diagnose, hochdosiertes Schmerzmittel, Bandage, Gehhilfen für mich (ich habe jetzt italienische Krücken, die hat auch nicht jeder).
Und nein, ich gendere nicht!

Spätabends zurück im Hotel bekommen wir noch ein  Abendessen, und zwar kein Brot o.ä., sondern das volle Menü.
Der letzte Tag am Samstag sollte ein Bummel- und Shoppingtag in Brixen werden. Das haben meine 5 Wanderfreundinnen dann auch gemacht, ich wurde auf der Hotel-Terrasse liebevoll ver- und umsorgt:
Kühlakkus des Hauses, andere Gäste, die mir meine "Marende" (Vesper) zusammengestellt und an meine Liege gebracht haben, und später durch meine zurückgekehrten Freundinnen.

Da wir mit dem Zug gereist waren, mussten wir natürlich auch damit zurück.
Ausgerechnet bei der Rückfahrt mussten wir 2 x umsteigen, in München mit sehr knapper Umstiegszeit.
Und ich konnte nicht laufen! Also habe ich die Bahnhofsmission in München angerufen und um eine Umsteigehilfe mit Rollstuhl gebeten.
Dies wurde mir zugesagt.
Meine Freundinnen mussten sich allerdings mit (m)einem zusätzlichen, großen Koffer abquälen.

In München kamen wir mit 10 min Verspätung an, die Umsteigezeit war somit auf 9 Minuten geschrumpft.
Ich hatte aus dem Zug heraus die Bahnhofsmission informiert.
Wir mussten von Gleis 12 nach Gleis 22. Das hätte ich niemals alleine geschafft.

Die Dame der Bahnhofsmission stand mit Rollstuhl am richtigen Waggon - und los ging es im Dauerlauf quer durch den Münchener Bahnhof.
Sie hat es tatsächlich geschafft, wir alle haben den Zug erreicht.

Unterwegs in allen Zügen und auf allen Bahnsteigen:
nur freundliche, zuvorkommende Menschen, die mir in jeder Hinsicht behilflich waren.
Von der oft gescholtenenen, angeblich egoistischen Jugend habe ich nichts gespürt.
Die jungen und jüngeren Menschen waren mindestens genauso hilfsbereit wie die älteren Generationen.

Das alles hat mich sehr beeindruckt und berührt.
Und dafür geht mein großes Dankeschön an:

- Familie Peintner vom Hotel "Gitschberg"in Meransen für die warmherzige Betreuung
- an das Personal / die Ärzte in der Notaufnahme Brixen, die trotz vieler Patienten ruhig blieben
- an die Damen der Bahnhofsmission München, am Telefon und mit dem Rollstuhl
- an meine Freundinnen, ohne deren Hilfe ich nicht nach Hause gekommen wäre und die mich
  auch moralisch aufgebaut haben
- an all die Menschen, die mir auf der 10-stündigen Reise in irgendeiner Weise freundlich geholfen haben
- und an meinen Mann, der mich jetzt nach Kräften unterstützt.

Eine Diagnose steht noch aus, das MRT ist erst kommenden Freitag.
Die Schmerzen und Schwellungen sind nach wie vor sehr stark, die Medikamentendosis kann nicht reduziert werden.
Ich hoffe auf Besserung und zehre momentan von diesen ganzen, positiven Erfahrungen.

Euch allen alles Gute und beste Gesundheit!


Update v. 28.09.:

"Was haben Sie denn gemacht? Das kennt man sonst nur von Triathleten!"
So empfing mich der Radiologe nach dem MRT.

Um es kurz zu machen:
Stressfrakturen im Schienbein, direkt oben unterhalb des Knies. Bänder in Mitleidenschaft gezogen, kleiner , aber unbedeutender Meniskusriss.
Fazit: absolute Schonung für ca 6 Wochen (oder länger), wenn laufen, dann nur mit Gehhilfen, konsequentes Anlegen einer Orthese, tägliche Thrombosespritzen, Schmerzmittel...
Die Schwellungen sind nach wie vor da. Ich hoffe, da tut sich bald mal was.

Ich bin also weiterhin zur Untätigkeit gezwungen - und das, obwohl der Garten sozusagen um Hilfe schreit.
Selbst wenn ich spazieren gehen dürfte - ich kann es (noch) nicht.
Sportkurs auf Eis gelegt, zu allen Terminen muss mein Mann mich fahren.
Kein kurzer, gemeinsamer Herbsturlaub.

Immerhin habe ich jetzt genügend Zeit, mich an die Arbeit zu machen und meinen "GedankenBilder"-Wandkalender 2022 zu gestalten.
Bis der meinen Vorstellungen und Anforderungen entspricht, werden wohl 4-5 Wochen vergehen - so wie immer.

Also das Positive sehen, damit der aktuelle Zustand erträglich wird.

Alles Gute und liebe Grüße ind die Runde!

Nickname 20.09.2021, 18.41 | (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL

Memmingen, Zugspitzblick, Verona 1


Wir haben den Sommer verlängert und mit Freundin und Freund unseren "großen" Urlaub am Gardasee verbracht.
Auf dem Weg dorthin haben wir 2 x übernachtet.
Das erste Mal in Memmingen, das zweite Mal in Verona, da unsere Freunde
Konzertkarten für "Il Volo" hatten.
Da wir uns relativ spontan dem Urlaub angeschlossen haben,
konnten wir das Konzert leider nicht besuchen.


Hier die ersten Bilder dieser wunderschönen Reise.

Memmingen, leider in schlechtem Wetter, wie man an den Wolken sehen kann:










"Spiegelbild" im Café Bienvenue, einem unschlagbar guten Café mit französischen Leckereien.
Wir können es wärmstens empfehlen!





Am nächsten Morgen ging es weiter in Richtung Verona.
Zwischenstopp am Zugspitzblick:









Angekommen in Verona mussten wir zur Übernachtung durch enge Gassen ziemlich hoch hinauf.
Unser B&B Cà Novecento lag / liegt mitten in Olivenhainen, mit einem schönen Blick in das
Weinbaugebiet Valpolicella und über Verona.





Hier wachsen nicht nur Oliven, sondern auch Granatäpfel (melograni)




Zum Abschied bekamen wir Frauen von Enzio, unserem sehr netten Gastgeber,
je einen Granatapfel mitsamt Zweig und Blättern - als Glücksbringer.
Diese Unterkunft war ein Glücksgriff.
Liebevoll eingerichtet, mit einem aufgeschlossenen, deutsch sprechenden Gastgeber,
in einer sehr idyllischen Lage. Empfehlenswert!

Nickname 13.10.2019, 19.24 | (0/0) Kommentare | TB | PL