GedankenBilder Edith Tries

Zitante Christa:
Schöne Bilder hast Du von Deinen Fahrrad
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Maria:
Ein fröhliches Bild zum schmunzeln, ein
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Helga F.:
Liebe Edith,na da war ja einiges los bei dir,
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Zitante Christa:
Das tut mir leid, Edith, daß das Leben
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Maria:
Südtirol ist schön! Tolles Foto der
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Agnes:
Das gefällt mir, ein schönes Bild.D
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Helga F.:
Hallo liebe Edith, alles ok bei dir? Ja der F
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Maria:
Lichtblicke können wir wohl alle gut geb
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Helga F.:
Liebe Edith, leise klingen die besonders sch&
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Maria:
Endlich gibt es hier wieder was Neues, Und da
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Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Berichte

Lebensfreude




 


Am Samstag waren wir zum Lichterfest in Kleve.


Wir waren schon sehr frühzeitig dort und haben erst einmal eine Runde durch den uns bis dahin unbekannten Park gedreht.
Auf einer kleinen Brücke, die einen der Kanäle überquerte, hielt eine Draisine.

Das war für mich natürlich ein tolles Fotomotiv und ich zückte meine Kamera.

Die Frau in der Mitte sah das und rief: "Wir werden fotografiert!" und winkte ganz wild in unsere Richtung.

Dann stiegen zwei der Männer ab und zückten ebenfalls ihre Kameras bzw. Handys - allerdings weniger, um mich zu fotografieren, als den Kanal.
Naja, das kann ich ja auch verstehen

Wir gingen dann näher an die Draisine heran, alberten ein wenig hin und her und dann fragte die lebhafte Dame, ob irgendjemand bitte mal die ganze Meute fotografieren könne.
Dann nahm sie mich ins Visier und rief: "Die junge Frau macht das doch bestimmt!?"

Mit "junge Frau" angeredet zu werden war ja schon ein guter Trick von ihr - und so habe ich gerne zugestimmt.

Ich bekam dann nacheinander 2 Smartphones gereicht, habe brav die Fotos gemacht, und dann haben wir uns winkend voneinander verabschiedet.

Das war wirklich eine lustige Truppe und solchen Menschen zu begegnen, macht mir immer wieder viel Freude.

Leider habe ich nicht gefragt, ob ich das Foto im Blog verwenden darf.
Allerdings denke ich, dass die Gesichter nicht unbedingt zu erkennen sind und wage es einfach mal, das hier zu zeigen.

Eine Bitte habe ich: falls eine/einer der Betroffenen das Foto hier entdeckt:
sollte das nicht gewollt sein, bitte kontaktieren Sie mich. Auf Wunsch lösche ich das dann.

Und bei Bedarf drucke ich das auch aus und schicke es zu



PS.: Der Link oben führt zu Fotos des Lichterfestes.
Ich behaupte jetzt einfach mal, dass meine Bilder besser geworden sind - ich werde demnächst einige davon in einen entsprechenden Bericht einbinden und hier zeigen.


Nickname 15.09.2014, 19.34 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Dünenwanderung


Unglaublich, aber wahr:

während ich schon seit mehreren Jahren gerne mal zur Heideblüte Richtung Lüneburger Heide reisen möchte, gibt es ein Heidegebiet und riesige Dünen fast vor unserer Haustüre.

Schon oft haben wir bei Fahrten an den deutsch-holländischen Niederrhein die Beschilderung
"De Maasduinen" gelesen - und haben uns nichts dabei gedacht.
Doch dann habe ich einen kleinen Bericht über eben diese Maasduinen gelesen und beschlossen:
da müssen wir mal hin.

Dieses Vorhaben setzen wir dann letzte Tage in die Tat um, packten unsere Klappräder ins Auto
und fuhren los.
Und was soll ich sagen? Nur 50-60 km von hier (je nach ausgewähltem Parkplatz) erreicht man
das Ziel.

Der Nationalpark De Maasduinen (Link zur HP) hat den längsten Binnendünengürtel der Niederlande
und auch sonst eine beeindruckende Landschaft zu bieten.
Außer Dünen gibt es dort viel Heide, einige Seen, Sumpfgebiete und Graslandschaften.
All dies kann man erwandern oder mit dem Fahrrad erkunden.

Zum Appetitholen zeige ich jetzt einige Fotos, die nur annähernd das wiedergeben können,
was diese tolle Landschaft zu bieten hat:



die Heide blüht, aber noch nicht vollständig




 

Gräser, Flechten und Moos auf kargem Grund



 

Birken in der Heide






in den Dünen - an manchen Stellen reichen sie bis zum Horizont






Dünen, durchzogen von Heidekraut




Das sind jetzt nur ein paar Eindrücke und 5 von über 70 gemachten Fotos.

**********




Auf der Hinfahrt ist mir übrigens mein Fotografen-Herz in die Hose gerutscht!
Hatte ich überhaupt meine Kamera eingepackt - oder lag sie noch in der Diele?!

Keiner von uns beiden konnte sich erinnern, das gute Stück ins Auto gelegt zu haben.
Meine Stimmung sank schlagartig auf den Nullpunkt, denn ein fotografisch lohnendes Ziel ohne Fotoapparat anzusteuern, das ist für mich fast schon ein Ding der Unmöglichkeit!

Aber wir waren schon zu weit von zuhause entfernt, um noch einmal umzukehren.

Zum Glück habe ich ein Smartphone und stelle jetzt fest: die Fotos sind durchaus brauchbar -
und die gute Laune kehrte mit den ersten gemachten Fotos zurück grinsen.gif



Nickname 05.09.2014, 19.38 | (5/5) Kommentare (RSS) | TB | PL

Radioteleskop Effelsberg


Der 3. und letzte Teil meines Berichtes über unsere Tour nach Bad Münstereifel
führt uns zum Radioteleskop Effelsberg.


Bei den Vorbereitungen auf unseren kleinen Ausflug war ich auf dieses Teleskop gestoßen
und wir beschlossen, einen Abstecher dorthin zu machen.


Also fuhren wir am späten Nachmittag von Bad Münstereifel aus ein paar Kilometer weiter,
um uns dieses Meisterwerk anzusehen.





Wir waren der Meinung, dass dieses Radioteleskop auf einem Berg zu finden wäre.
Aber nein, es steht mit den Sockeln unten in einem Tal und der Schirm ist in Höhe
der Bergkuppen zu finden - bzw. noch etwas höher als diese.


Je näher wir kamen, desto deutlicher wurden die Ausmaße dieses Gebildes.

Vom Parkplatz aus gingen wir immer leicht bergab bis zur Information.
Von dort stiegen wir ab Richtung Aussichts-Plattform.
Die Bäume, die hier zu sehen sind, stehen natürlich nicht unten im Tal, sondern auf dem Berg.
Dadurch wirkt das Teleskop auf den Fotos nicht so groß (hoch), wie es wirklich ist.
Der Anblick dieser riesigen Schüssel war beeindruckend:



 


Unten links sieht man ein containerartiges Gebäude, anhand dessen man
die Höhe des Teleskopes erahnen kann.

Während wir dort standen, begann sich die Schüssel zu drehen.
Das war schon klasse anzusehen.





 



Ich habe sehr viele Fotos dieser gigantischen Konstruktion gemacht.
Technische Dinge interessieren mich oftmals nicht,
aber dieses Kunstwerk hat es mir angetan
Da kann man nur stehen und staunen. Meinem Mann ging es übrigens
genauso wie mir - wir waren fasziniert und haben
bis zur Dämmerung dort gesessen bzw. gestanden
und uns diese Konstruktion angesehen.







Zurück am Parkplatz hatten wir dann noch die Gelegenheit,
ein ganzes Café ins Auto zu packen :








Aber das war uns zu sperrig, wir haben es lieber gelassen


Meine Empfehlung: wer interessiert ist, sollte der Verlinkung ganz oben folgen,
denn bei Wikipedia (und nicht nur dort) gibt es viele Information zum Radioteleskop!



Nickname 20.05.2014, 22.06 | (4/4) Kommentare (RSS) | TB | PL

Bad Münstereifel, Teil 2


Weiter geht es mit den Bildern zu Bad Münstereifel.

Zu entdecken gibt es viele Dinge, nicht nur das "Heino Cafe", sondern auch viele schöne, alteingesessene Geschäfte.
Und auch ein scheunenähnliches Haus, in dem sich ein Trödler bzw. ein Antik-Händler niedergelassen hat.
Neben den vielen "Röhrender Hirsch"- und Berg-Wald-Wiesen-Bildern, die wohl fast jeder von uns kennt, gibt es bei ihm wunderschöne, alte Schränke.
Was mich aber noch mehr begeistert hat, war das Gebäude an sich - und da speziell der Blick bis in den Dachstuhl:







Die Stadtmauer ist sehr gut erhalten, teilweise begehbar und von imposanter Höhe:







Durch Bad Münstereifel fließt die Erft.
Links und rechts von ihr pulsiert das Leben. Schöne Geschäfte, Cafés und Restaurants,
Tische und Stühle mit Blick auf das Flüsschen und den Ort selber - schön!
Mitten drin liegt der Übergang zur Burg:








Ein schöner Anblick - wenn nur die Touristen nicht da sitzen würden ...
Ach ja, wir gehörten ja auch zu ihnen


Die Burg (mit Restaurant):








Der Weg durch den oberen Teil des Städtchens bescherte uns an
 manchen Stellen schöne Blicke in / über den Ort:








Wir haben uns etliche Stunden in Bad Münstereifel aufgehalten. Das Städtchen hat uns gut gefallen, es gab viel zu entdecken und zu besichtigen.
Viele schöne Geschäfte gibt es dort - aber auch jede Menge Leerstände, und die sollen jetzt durch "Outlets" gefüllt werden.
Ein paar Ladenlokale waren schon bezogen und ich habe mich in einigen dieser Geschäfte umgesehen.
Hm, naja ...
Die Outlets, die wir gesehen haben, sind keine Marken-Outlets, sondern haben für mich eher den Anschein von Restposten-Verkauf.
Es mag sein, dass in naher Zukunft leere Ladenlokale mit einem qualitativ besseren Angebot ausgestattet werden.
Zu wünschen wäre es dem schönen Städtchen, denn als "Ausverkaufs-Stadt" mit vielen Billig-Läden würde es mir nicht mehr gut gefallen.

Auf unserer Weiterfahrt zu einem ganz besonderen "Gebilde" hatten wir einen weiten, wenn auch wolkengetrübten Blick über die Eifellandschaft:








Und das besondere Gebilde stelle ich Euch demnächst vor.
Ich bin ja nicht unbedingt technik-begeistert, aber dieses "Ding" hat es mir dann doch angetan.

Es folgt also noch ein 3. Teil ...



Nickname 21.04.2014, 19.04 | (4/4) Kommentare (RSS) | TB | PL

Zwischenstopp ...

mit allerlei Viecherei


Damit mein Bericht über den Eifel-Ausflug nicht langweilig wird, schiebe ich zwischen die 2 Bericht-Teile etwas zum Auflockern ein.

Wir waren mit unserem kleinen Enkel Ben Maarten wieder einmal im Duisburger Zoo.
Von diesem Besuch zeige ich heute einige Portraits:



























Die Lichtverhältnisse waren zeitweise sehr schwierig, denn bei hoch stehender Mittagssonne lässt es sich nicht so gut fotografieren.

An der riesengroßen Freiluftanlage unserer Vorfahren standen die "richtigen" Fotografen mit ihren riesigen Teleobjektiven schon an der Anlage, als wir kamen.
Sie standen immer noch da, als wir gingen und ich meine laienhaften Fotos schon im Kasten hatte zwinkern.gif

Der Gorilla hat es einem aber auch nicht leicht gemacht.
Er stand meistens so, dass sein Gesicht im Schatten lag, was bei seiner Fellfarbe wirklich ungünstig war.
Mit viel Geduld habe ich ihn dann doch mal von vorne erwischt.

Dafür, dass ich ziemlich lange auf den richtigen Moment gewartet habe, hätte er ja auch mal ein bisschen freundlicher gucken können zwinkern.gif






 



Es ist ja klar, wer in der Gorilla-Sippe der Herr im Hause ist, oder?!








Und wehe dem, der Widerworte gibt!!!




Nickname 11.04.2014, 19.07 | (4/4) Kommentare (RSS) | TB | PL

von Bad Münstereifel und Heino


Zwischen Renovierungsarbeiten im Haus und - teils körperlich schweren - Arbeiten im Garten blieb endlich auch mal wieder Zeit für einen Tagesausflug.

So machten wir uns bei bestem Wetter auf den Weg nach Bad Münstereifel - des Städtchens wegen und um Heino zu besuchen, genauer gesagt: Heino Café.
(das schreibt sich wirklich "Heino-ohne-s-Café")

Ich habe so viele Fotos gemacht, dass mir die Auswahl für den Blog schwergefallen ist.
Ich zeige darum jetzt die 1. Hälfte und demnächst dann den 2. Teil.



Weinstube und Blick in eine kleine Gasse








Windeckhaus ( Tuchhändler-Haus)







Stiftskirche St. Chrysanthus und Daria (seitlich)







Blütenreicher Ausblick von der teilweise begehbaren Stadtmauer
 auf die Stiftskirche









Durch den Kurpark geht es zum Historischen Kurhotel.

Dort befindet sich nach dem Umzug aus dem Ortskern jetzt
 das "Heino Café".


Der Elefant wurde 1974 in einer Aktion gemeinsam mit 250 Gästen
 Bad Münstereifels bildhauerisch erschaffen.

Die Idee dazu stammt von Heinz Kowalczyk,
die künstlerische Leitung hatten Wolfgang Reuter und Titus Reinarz.
1995 wurde der Elefant aufwändig restauriert.






Und dann nix wie hin ... zum Heino Café.

Leider fehlt ab der Stadtmauer und durch den Kurpark jeglicher Hinweis darauf,
 welcher Weg zum Kurhaus bzw. Café führt.


Aber natürlich haben wir es gefunden - Kaffeedurst und Hunger
 waren die richtigen Wegweiser



Die Torten-/Kuchentheke ist sagenhaft. Gebacken wird im Haus,
 nach Rezepten von Heino.

Wenn man zum 1. Mal dort ist liegt es nahe,
 die legendäre Haselnusstorte zu probieren.


2 x Haselnusstorte, 2 x Tässchen Kaffee...
Jawohl, da gibt es auch draußen tassenweise Kaffee,
 wenn man kein Kännchen möchte, super


Die Bedienung war sehr freundlich und die Chefin
 (nein, nein, nicht Heinos Hannelore)
 erklärte uns noch den Weg zu einer Sehenswürdigkeit
 außerhalb des Städtchens.
 Doch davon später im 2. Teil. 



Die Torte sah nicht nur gut aus, sie war auch superlecker:






Und Heinos Abbild auf weißer Schokolade haben
 wir uns  auch noch schmecken lassen.





Da wir noch einen weiten Fußmarsch vor uns hatten, habe ich mir kein Backbuch mit Heinos Rezepten mitgenommen.
Mal sehen, wo ich das jetzt her bekomme.

So, das war der 1. Teil.

Für Interessierte lohnt es sich, dem Link ganz oben zu folgen und auch das Video mal anzuklicken.

Teil 2 folgt in den nächsten Tagen.


Nickname 03.04.2014, 18.36 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

von Promis, gemischten Eindrücken und Schwindeleien



Der Weihnachtsmarkt in Kempen am Niederrhein findet an allen Advents-Wochenenden statt.
Die Buden ziehen sich durch etliche Straßen, auf dem Marktplatz gibt es ein Gehege mit echten Tieren, einer Krippe (noch leer natürlich) sowie Maria und Josef.
Die beiden saßen schon da - Maria verstand es sehr gut, ihre Schwangerschaft zu verbergen zwinkern.gif
Leider waren sie zu weit entfernt, um ein scharfes Foto zu bekommen.

Die Eltern des kommenden Christkindes waren aber nicht die einzigen Prominenten, die wir auf dem Weihnachtsmarkt angetroffen haben.

Ich gucke so links, ich gucke so rechts und denke plötzlich: den kennst du doch!

Und schon habe ich ihn angesprochen ...
Er reagierte freundlich, war aufgeschlossen und kam genauso sympathisch rüber wie im TV  (WDR-Fernsehen, Sendung "Wunderschön!" / Kleverland-Gelderland)



Stefan Verhasselt  (Link führt zu seinr HP)
Niederrheiner, Kabarettist und hier auch Stollen-Verkäufer:




 


Natürlich möchte er mir gerne einen seiner Stollen verkaufen, doch so einfach geht das ja nun mal nicht.
Eine Hand wäscht ja bekanntlich die andere.
Ich bitte um ein gemeinsames Foto - dafür würde ich dann auch einen Stollen kaufen.
Aber klar doch, kein Problem - und schon drückte der Gatte auf den Auslöser, zur Sicherheit 2x.

Ganz ehrlich gesagt:

Wenn ich gewusst hätte, dass es so ein Foto geben würde, dann hätte ich natürlich nicht meinen unschönen  "DasmachtnixwenndaGlühweindraufkleckert-Mantel" angezogen.
Und ein bisschen verschönert, sprich restauriert, hätte ich mi
ch auch

Naja, Ihr könnt Euch immerhin an dem netten Mann an meiner Seite erfreuen.

Einen Stollen habe ich gekauft, das war ja versprochen.
Und was man verspricht, soll man ja auch halten.

Und Karten für sein "Niederrhein 3.0" - Kabarett habe ich mittlerweile auch schon vorbestellt.


Neben Stollen und allerlei Süßkram gab es natürlich auch deftige Gerichte - u.a.
Reibekuchen, belgische Pommes, Fleischkäse, Würstchen und an einer bayrischen Bude das hier:









Spießbraten mit dicker Schwarte.
Die Warteschlange vor der Ausgabe war lang.
 Anscheinend wurde damit der Geschmack vieler Besucher getroffen.



Witzig fand ich diese Taschen-Art:








Abseits des Weihnachtsmarkt-Gewusels gab es aber auch Religiöses zu sehen.
Die Heilige Anna soll gut auf Mensch und Tier aufpassen:






 


und der Anblick der Kirche der Gemeinde St. Marien schuf einen ruhenden Gegenpol
 zu dem bunten Teiben in den Straßen:









Und jetzt möchte ich noch ein Geheimnis verraten!
Als Kind wurde ich nämlich von Eltern, Großeltern, Tanten und Onkeln angeschwindelt, jawoll.
Immer wurde mir erzählt, das Christkind bringe die Weihnachtsgeschenke.
Irgendwann war ich mir sicher, dass die Eltern die gewünschten Dinge unter den Tannenbaum legen.
Das habe ich wirklich geglaubt, bis mir jetzt auf dem Weihnachtsmarkt die Augen geöffnet wurden!
Nicht das Christkind, nicht der Weihnachtsmann und auch nicht die Eltern bringen die Geschenke - nein, all das ist falsch.


Denn er steckt dahinter und beschert die Kinder:








der Weihnachtshase



 

Nickname 11.12.2013, 20.26 | (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL

Goldener Oktober


... von ihm war in unserer Gegend in diesem Jahr nicht wirklich viel zu sehen.
So kam es uns gerade recht, dass pünktlich zu meinem Geburtstag die Wetterprognosen gut waren.
Wir beschlossen, einen Tagesausflug nach Linz am Rhein zu machen.
Gestartet sind wir bei bestem Wetter: Sonnenschein, blauer Himmel mit weißen Wölkchen.

Kurz vor Erreichen unseres Zieles wurde es immer dunkler, schließlich war der Himmel ganz zugezogen und von der Sonne war nichts mehr zu sehen.
Wir ließen uns die gute Laune jedoch nicht verderben, besuchten Linz und Neuwied und beschlossen dann, den Rückweg nicht am Rhein entlang zu nehmen, sondern über die "Berge" zu fahren.

Belohnt wurden wir damit, dass hin und wieder die Sonne heraus kam und das Laub der Bäume in tollen Farben leuchtete.

Dumm war nur, dass die Straße keinerlei Möglichkeiten zum Anhalten und Fotografieren bot.
Wir sind also durchgefahren bis Bad Hönningen.

Auf der Hinfahrt hatten wir nämlich von der unteren Rhein-Straße eine Burg entdeckt, die zwischen Weinstöcken thronte. Diese Burg wollte ich jetzt unbedingt wiederfinden.
Ich wünschte mir doch wenigstens ein richtig schönes Herbstfoto von diesem Tag!

Die Burg, die sich als Schloss Arenfels entpuppte, haben wir gefunden - und pünktlich zu unserem Erscheinen dort ließ sich die Sonne blicken und zauberte ein leuchtendes Gold in die Weinstöcke:



 



Was für ein schöner Anblick!








Als ich mir die Fotos zuhause ansah konnte ich kaum glauben, dass mein Fotoapparat die Farben so gut eingefangen hatte.

Nachdem wir zum Schloss gelaufen und ein Stück durch die Weinberge gegangen waren, haben wir noch einen Wanderweg gefunden, der den Blick auf die andere Rheinseite freigab.
Es wurde allmählich dämmrig und langsam ging die Sonne auf der gegenüberliegenden Seite unter:







Schließlich machten wir uns mit einem letzten Blick in Richtung Abendhimmel auf den Rückweg:






Dass ich beim Fotografieren der sonnenbeschienenen Weinberge in Matsche getreten habe, ausgerutscht und der Länge nach rücklings in den Matsch gefallen bin (Kopf und Kamera habe ich immerhin hochgehalten, damit denen nichts passiert *g*) will ich jetzt nur mal so am Rande erwähnen.
Eine Hand war kaputt und blutig, Hose, Jacke und Schuhe sahen auch nicht mehr wirklich gut aus ... aber sonst war der Tag richtig schön lachen.gif

 

Nickname 30.10.2013, 21.21 | (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL

von großen und kleinen Dingen

 

Zu Beginn meines neuen Lebens-Jahrzehnts werfen wichtige Ereignisse  ihren Schatten voraus . . . !


Dass die "60" anders sein werden als die "50" hatte ich schon lange im Gefühl.
Mit Fünzig fühlte ich mich mitten im Leben, besonders nach meiner Krebsdiagnose, die damals 5 Jahre zurück lag.
Jetzt, kurz vor meinem sechzigsten Geburtstag, kam mir in den Sinn, dass vermutlich das letzte Viertel meines Lebens beginnt.

Das Rentenalter rückt in greifbare Nähe und das macht deutlich, dass sich die Lebensumstände noch einmal gravierend ändern werden.

2-fache Oma bin ich ja schon und es sollen wohl noch ein paar Enkelkinder folgen.

Auf die mir gestellte Frage, wie ich mich mit 60 fühle, kann ich keine eindeutige Antwort geben.
Ich möchte eine Gegenfrage stellen:

wie fühlt man sich denn mit 60
bzw. wie sollte man sich denn fühlen?

Ich fühle mich auf keinen Fall alt - wie immer man das auch definiert.
Gesund fühle ich mich und fit genug, um meinen Enkelkindern eine aktive Oma zu sein und auch noch einige Pläne, die ich habe, irgendwann in die Tat umzusetzen


Ich habe also beschlossen, die Gedanken ans Altern beiseite zu legen und mich zunächst einmal auf das zu konzentrieren, was das jetzt begonnene Lebensjahr mir bringen wird.

Das Geburstagsgeschenk von lieben Freunden war mit einer Figur dekoriert, die für große Heiterkeit sorgte:









 
Ich hoffe sehr, dass ich davon noch weit entfernt bin - nicht nur was mein Aussehen betrifft


Diese alte Dame kann man übrigens aufziehen. Mit staksigen Schritten und unter Nutzung der Gehhilfe schreitet sie langsam voran.

Na wartet nur, Ihr Lieben, ich werde mich revanchieren

 

Nickname 30.10.2012, 11.05 | (8/8) Kommentare (RSS) | TB | PL

von UFOs


und anderen Dingen:


Die Freude war sooo groß: endlich fahren wir in Urlaub, in richtigen Urlaub -
das heißt: länger als ein paar Tage.

Wir hatten 2 Wochen frei und davon wollten wir 10 Tage verreisen.
Alles war gebucht, Briefkasten-, Blumen- und Aufpasserdienst geregelt,
es konnte losgehen.

Unser Ziel war Trassem, direkt neben Saarburg gelegen.
Mit den Füßen waren wir noch in Rheinland-Pfalz, mit dem dicken Zeh schon fast im Saarland.

Die Fahrt verlief gut und wir waren zeitig dort ...
nein, wir wären zeitig dort angekommen, wenn uns nicht ca 2 km vor dem Ziel ein Motorrad in die Fahrerseite geknallt wäre.


Die Fahrerin hat wohl die Kurve falsch genommen und ist uns in den hinteren Teil des Autos gerutscht.

Zum Glück hat sie nur ein paar Prellungen abbekommen - es hätte wesentlich schlimmer ausgehen können.
Wir sind unverletzt geblieben, aber der Schreck war groß.

Den weiteren Verlauf mit Polizei und allem Drumherum muss ich jetzt nicht beschreiben, das wäre langweilig.


Uns war jedenfalls die gute Laune gründlich verdorben!
Das Auto konnte notdürftig zurecht gebogen gefahren werden - aber wohl haben wir uns dabei nicht gefühlt, denn irgendetwas machte Schleifgeräusche.
Wir sind also ganz langsam bis zum Hotel gefahren und haben uns dort sofort ans Telefon gehängt.

Wie sich am nächsten Tag in einer Werkstatt herausstellte kam das Schleifgeräusch von dem Radkasten, der zerbrochen unter dem Auto hing.
Der Schaden war also doch größer, als für uns Laien zunächst zu erkennen war.

Wir mussten viel telefonieren und es gab etliche Diskussionen über und mit und wegen der Versicherungen - alles war zunächst reichlich kompliziert.

An dem Unfall beteiligt waren nämlich nicht nur wir und die Motorrad-Fahrerin, sondern auch noch deren Fahrlehrer, der hinter ihr her fuhr - und der Besitzer des Motorrads.
Das hatte sich der Fahrlehrer nämlich geliehen.

Außerdem hatte die Motorrad-Fahrerin schon den entsprechenden Führerschein, wollte aber nochmal das Fahren auffrischen und verbessern.
War sie also Fahrschülerin oder nicht?!

Meine Güte, was war das für ein Durcheinander!

Wir haben versucht, den Urlaub trotzdem zu genießen und hatten ein paar schöne Tage, zu denen das Hotel mit dem perfekten und sehr freundlichen Personal erheblich beigetragen hat.

Zwei Tage vor Ende der gebuchten Zeit mussten wir dann doch nach Hause fahren - darüber berichte ich dann später mal.




Zu Hause angekommen trauten wir unseren Augen nicht!
Ja was soll man denn dazu sagen?!


In unserer Abwesenheit hatten wir "Gäste" in unserem Garten.
Sie haben ein deutliches Zeichen hinterlassen:












... und ich bin froh, dass wir nicht zu Hause waren,
 als sie auf unserer Wiese gelandet sind.

Man hört doch immer wieder, dass die Außerirdischen
 uns komische Menschlein gerne einpacken
 und zum Herumexperimentieren mitnehmen!


Also hatten wir Glück im Unglück?




 

Nickname 18.10.2012, 20.12 | (7/7) Kommentare (RSS) | TB | PL