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Ausgewählter Beitrag
Gesichter des Sommers
Der Himmel senkt sich stark hernieder
und seine Schleusen öffnen sich.
Es blitzt und donnert immer wieder,
es regnet - und ich freue mich.
Der Regen fängt sich ein den Staub,
die Luft wird klar und rein.
Gewaschen wird der Bäume Laub -
ich atme ganz tief ein!
Blumen und Gräser recken sich
empor nach langer Trockenheit.
Menschen und Tiere freuen sich -
der Regen erfrischt in dieser Zeit.
Vögel baden in großen Lachen,
sie plantschen und zwitschern vor Wonne,
plustern sich auf und schütteln sich -
und warten auf die Sonne.
Sie bricht hervor aus Wolkenbergen,
die Luft dampft und bringt Schwüle.
Wir alle nur kurz zehren werden
von des Gewitters Kühle.
So ist des Sommers Auf und Nieder:
wir stöhnen vor Hitze und Sonne.
Doch dann bewölkt sich der Himmel wieder -
der Regen ist Wohltat und Wonne.
© Edith Tries
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Kommentare zu diesem Beitrag
Ein schönes Gedicht, allerdings gehe ich mit zwei Passagen - zumindest in diesem Sommer - nicht ganz mit:
- es regnet - und ich freue mich
- der Regen ist Wohltat und Wonne
VG Harald,
der
vom 26.08.2011, 08.23
:Ertappt! Das Gedicht ist aus dem Jahr 1999 ;-)
Und doch: im Frühjahr war es viel zu lange viel zu heiß und viel zu trocken - jedenfalls hier bei uns.
Dann kam allerdings eine lange Regenphase mit zu niedrigen Temperaturen - in dieser Zeit habe auch ich die Sonne und entsprechende Temperaturen herbei gesehnt.
Aber in den letzten 2 Wochen ist es hier oft dermaßen schwül, dass es kaum auszuhalten ist.
Und dann treffen - für mich zumindest - auch wieder die Passagen zu, in denen die Freude über den Regen beschrieben wird.
Allerdings ist diese Freude immer nur von kurzer Dauer, denn nach Regen / Gewitter wird es jedesmal wieder genauso schwül wie vorher.
Dankeschön, Harald, und viele Grüße :-)
du hast es genau beschrieben, belastet schon dieses wetter!! glg manfred
vom 25.08.2011, 08.46
:Stimmt - dieses Wetter ist eine Achterbahnfahrt für den Körper - und auch der Seele tut es nicht wirklich gut.
Mal Dauerregen, dann wieder Hitze und Schwüle - nee, nee, das ist kein Sommerwetter!
Ein lieber Gruß an Dich.
Liebe Edith, darf ich Dir zu den Zeilen gratulieren.
Das ist die Stimmung des Sommers 2011, ach eigentlich trifft das wohl jeden Sommer ein wenig zu.
Sehr schön formuliert.
Ist Dein Rechner wieder in Ordnung?
Ich kann zwar ohne Rechner, im Urlaub geht es ja auch, aber dennoch wenn ich hier daheim mal eine Woche keinen Rechner habe (kommt ja nur selten vor) dann fehlt er mir doch sehr, mehr als wenn der Fernseher nicht da ist.
LG
Agnes
vom 24.08.2011, 21.32
:Danke für die Gratulation, liebe Agnes.
Du hast Recht, das Gedicht passt irgendwie auf jeden Sommer.
Anscheinend war es im Juni 1999 auch oft schwül und gewittrig - da ist das Gedicht nämlich entstanden :-)
Seit gestern (23.) habe ich es wieder, das gute Stück - und er funktioniert einwandfrei - toitoitoi.
Jetzt kann ich auch wieder vernünftig meine Fotos fertig machen, demnächst gibt's also auch wieder etwas zu sehen hier im Blog.
Liebe Grüße!
Liebe Edith,
ein schönes Gedicht. Tatsächlich kann der Regen soviel Segen bringen, die Luft reinigen und die Pflanzen aufrichten.
Danke auch für den netten Eintrag in meinem blog. Ja, ich habe einen schönen Erfolg gehabt und das baut auf.
Liebe Edith, ich bestelle jetzt schon mal für eine Freundin deinen nächsten Kalender. Sie sah ihn bei mir und war begeistert.
Liebe Grüße
Gerti
vom 24.08.2011, 20.30
:Bitte sehr, liebe Gerti - gern geschehen. Ich freue mich über Deinen Erfolg!
Die Kalender-Bestellung ist notiert, danke!
Ich melde mich bei Dir, sobald er fertig ist. In diesem Jahr wird das früher der Fall sein, ich rechne mit Ende September :-)
Ich habs mir doch gedacht, du hattest mehr Zeit für andere schöne Dinge, seit dein PC gekränkelt hat.
Das Gedicht ist wunderschön. Man kann dabei den warmen Gewitterrregen und den Geruch feuchter Erde fast fühlen.
Liebe Grüße Elfi
vom 24.08.2011, 14.38
:Och ... ich habe in dieser Zeit nicht nur meinen kränkelnden PC vermisst, sondern auch meinen kränkelnden Mann umsorgt :-)
Ich freue mich, dass Du dich in das Gedicht hineinversetzen kannst, liebe Elfi - es ist übrigens aus dem Jahre 1999 ;-)





Schönes Gedicht, beschreibt es doch, wie es einmal war. Die Sonnentage wurden von kurzen Regenzeiten unterbrochen. Nicht so ein Chaos wie dieser Sommer hier veranstaltet hat.
Gruß Werner
vom 29.08.2011, 16.04
Das stimmt - Gewitter gab es auch, und zwar auch heftige, aber so katastrophal wie diesen Sommer war es damals dann doch nicht.