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Blogeinträge (Tag-sortiert)
Tag: Gedanken
Valentinstag mal anders
Zum heutigen Valentinstag gibt es ein GedankenBild.
Ja, ich gestehe es: ich bin textmäßig fremdgegangen.
Den verwendeten Spruch kenne ich schon seit meiner Jugend, nämlich durch meine Oma.
Sie fand diese Volksweisheit prima - vielleicht aus eigener Erfahrung? ![]()
Diesen Tipp kann man sicherlich mit einem Augenzwinkern betrachten.
Wie in so vielen Volksweisheiten steckt in dieser Empfehlung aber auch ein wahrer Kern!
Der irgendwann einmal verfremdetet Teil stammt aus dieser Strophe:
...
Denn wo das Strenge mit dem Zarten,
Wo Starkes sich und Mildes paarten,
Da gibt es einen guten Klang.
Drum prüfe, wer sich ewig bindet,
Ob sich das Herz zum Herzen findet!
Der Wahn ist kurz, die Reu ist lang.
Lieblich in der Bräute Locken
Spielt der jungfräuliche Kranz,
Wenn die hellen Kirchenglocken
Laden zu des Festes Glanz.
Ach! des Lebens schönste Feier
Endigt auch den Lebensmai,
Mit dem Gürtel, mit dem Schleier
Reißt der schöne Wahn entzwei.
Die Leidenschaft flieht!
Die Liebe muß bleiben,
Die Blume verblüht,
Die Frucht muß treiben.
Der Mann muß hinaus
Ins feindliche Leben,
Muß wirken und streben
Und pflanzen und schaffen,
Erlisten, erraffen,
Muß wetten und wagen,
Das Glück zu erjagen.
Da strömet herbei die unendliche Gabe,
Es füllt sich der Speicher mit köstlicher Habe,
Die Räume wachsen, es dehnt sich das Haus.
Und drinnen waltet
Die züchtige Hausfrau,
Die Mutter der Kinder,
Und herrschet weise
Im häuslichen Kreise,
Und lehret die Mädchen
Und wehret den Knaben,
Und reget ohn Ende
Die fleißigen Hände,
Und mehrt den Gewinn
Mit ordnendem Sinn.
Und füllet mit Schätzen die duftenden Laden,
Und dreht um die schnurrende Spindel den Faden,
Und sammelt im reinlich geglätteten Schrein
Die schimmernde Wolle, den schneeigten Lein,
Und füget zum Guten den Glanz und den Schimmer,
Und ruhet nimmer.
...
(Friedrich Schiller)
Beim Lesen des kompletten Gedichtes ist mir aufgefallen, dass ich es nicht mehr annähernd richtig aufsagen könnte.
Dabei habe ich damals in der Schule ewig lange daran gesessen, um es ganz auswendig zu können -
das war Pflicht!
Aufsagen durften wir aber immer nur strophenweise.
Wer Glück hatte wurde für Strophen aufgerufen, die er konnte. Das gab dann natürlich eine gute Note.
Und wer Pech hatte ... !
Gibt es jemanden unter Euch / Ihnen, der das ganze Gedicht auswendig kann?
Und wie lange ist es her, dass es auswendig gelernt wurde?
Meine Mutter konnte bis ins hohe Alter unzählige Gedichte auswendig - das hat mich immer sehr beeindruckt!
**********
Für uns ist der Valentinstag ein Tag wie jeder andere.
Denjenigen unter Euch, die diesen Tag in irgendeiner Weise feiern, wünsche ich einen gelungenen
Tag / Abend und viel Freude
14.02.2013, 07.00 | (5/5) Kommentare (RSS) | TB | PL
zu Weihnachten
![]() |
All meinen Leserinnen und Lesern, den Kommentierenden wie den Stillen,
den Freunden und Bekannten unter ihnen wie den mir Unbekannten,
wünsche ich
ein frohes und friedliches Weihnachtsfest.
Möge niemand unter Ihnen / Euch sein, der die
Weihnachtstage unfreiwillig alleine verbringen muss!
Ich wünsche ein licht- und liebevolles Fest,
welches nicht unter Geschenken begraben wird,
sondern den eigentlichen Sinn von Weihnachten
für alle spürbar werden lässt.
Mit herzlichen Grüßen,
Edith Tries
24.12.2012, 08.01 | (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL
Geheimis-Verrat
![]() |
Ich hatte schon geschrieben, dass wir unseren Urlaub vorzeitig beendet haben
und angedeutet, dass große Ereignisse ihre Schatten voraus werfen.
Naja, eigentlich handelt es sich um ein Ereignis, aber das ist
so gewaltig, dass es ebensolche Schatten warf bzw. noch wirft.
Jetzt endlich kann ich dieses gut gehütete Geheimnis lüften,
weiß aber nicht so recht, ob ich lachen oder weinen soll ...!?
Für diese Situation, in der ich mich (in der wir uns) befinden,
bräuchte ich 3 Augen!
Zwei davon würden weinen, eines lachen.
Wir haben uns entschlossen, unser Geschäft zu verkaufen.
Eine Trennung irgendwann war schon angedacht, sollte aber nicht sobald stattfinden.
Nun hat es sich anders ergeben und es ging alles sehr schnell - so schnell,
dass wir noch keine Zeit hatten, das alles zu 'verdauen'.
Seit dem 1. November sind wir nun - nach 28 Jahren - ohne unser Geschäft.
Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben alle ihren Arbeitsplatz behalten -
das war uns sehr wichtig!
Mein Mann begleitet noch einige Tage den Übergang
und ich bin ...
ja, was bin ich jetzt eigentlich?!
Ohne Arbeit, aber weder arbeitslos im eigentlichen Sinn
noch Rentnerin.
Ich schwebe irgendwie und irgendwo dazwischen.
Der feste Boden unter den Füßen wird hoffentlich bald zurückkehren -
und ich freue mich so ganz allmählich auf all das, was wir in
den letzten 3 Jahrzehnten nicht machen konnten!
Erst einmal wird es eine Phase der Erholung geben / geben müssen -
insbesondere für meinen Mann, der wegen des Verkaufs
in den letzten Wochen oft bis nachts arbeiten musste.
Etliche Male sind wir erst um 1 Uhr morgens ins Bett gegangen
und um 6 Uhr klingelte dann wieder der Wecker -
und das in unserem Alter

Ihr könnt sicher verstehen, dass ich in der letzten Zeit zu müde und ausgelaugt war,
um regelmäßige Runden in den Blogs zu drehen.
Die letzten Wochen waren Kräfte zehrend, sie haben mich / uns auch
emotional sehr mitgenommen -
und tun das immer noch.
Ich werde ganz allmählich wieder bei den Bloggern unter Euch reinschauen -
versprochen!
07.11.2012, 17.29 | (7/7) Kommentare (RSS) | TB | PL
Traumtänzer
![]() |
Sind Träume etwas anderes als Wünsche?
Geht man bei "Träumen" davon aus, dass diese nicht in Erfüllung gehen ... eben ein Traum bleiben?
Wie wäre unser Leben, wenn wir keine Träume hätten?
Diese Fragen gingen mir gestern so durch den Kopf -
und ich gebe sie hier mal weiter

**********
Ich habe übrigens ganz viel Pustefix verbraucht,
um ein Seifenblasen-Foto zu erstellen.
Selber pusten und dann auch noch fotografieren, das ist gar nicht so einfach.
Die Kamera muss sich ja auch scharf stellen -
das war bei den davonfliegenden Seifenblasen ein schwieriges Unterfangen.
22.09.2012, 11.12 | (12/12) Kommentare (RSS) | TB | PL
Ruhepunkt
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Diesen lauschigen Sitzplatz haben wir im Mutter-Tochter-Garten entdeckt und dort auch eine Ruhepause eingelegt.
15.07.2012, 19.38 | (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL
Welttag des Buches
Ein gutes Verhältnis zu Büchern hatte ich immer schon - nicht nur zu meinen eigenen 
Als Kind habe ich mich in Büchern "verloren", habe die Zeit vergessen, weil ich so ins Lesen vertieft war.
Ich musste weite Wege inkauf nehmen, um mit dem Fahrrad zur Stadtbücherei zu fahren und Bücher auszuleihen.
4 Bücher durfte man mitnehmen und diese waren spätestens nach vier Wochen zurückzugeben.
Oft war ich schon nach 2-3 Wochen wieder in der Bücherei, um neue Bücher auszusuchen.
In der Schule war Deutsch mein Lieblingsfach. Die Grammatik habe ich allerdings eher aus dem Bauch heraus erledigt, sehr zum Leidwesen meiner Deutschlehrerin Fräulein Bosch.
Als diese einmal eine Regel von mir für die anderen Schüler der Klasse erklärt haben wollte, habe ich jämmerlich versagt und sie meinte tadelnd:
" ... und das von meiner besten Deutschschülerin!!!"
Hilfe, war mir das peinlich!
Nichtsdestotrotz habe ich mich im weiteren Leben in Sachen Deutsch wacker geschlagen, fantasievolle Aufsätze geschrieben und Interpretationen waren auch mein Ding.
Bei der Gelegenheit fallen mir insbesondere die gelben Reclam-Hefte ein.
Kennt Ihr die auch noch?
Übrigens:
die neue deutsche Rechtschreibung zwingt mich immer noch zum Nachschlagen. Viele Regeln halte ich für verwirrend und missverständlich.
Oft schreibe ich einfach so, wie es für mich logisch bzw. einleuchtend ist.
Selbst bei Zeitungs- und Buchverlagen sowie bei Ämtern ist das Neue Deutsch noch nicht ganz angekommen.
Unsere eigenen Kinder haben auch früh Bücher bekommen, beide haben sehr viel gelesen. Bei einer Tochter ist das so geblieben, die andere liest nur noch wenig.
Vor einigen Jahren gab es hier in Duisburg das Projekt der "Vorlese-Paten".
Das hat mich begeistert, ich habe mich beworben und dann 3 Jahre in einem Kindergarten als ehrenamtliche Vorlese-Patin gewirkt.
Das hat mir sehr viel Spaß gemacht, obwohl es oftmals schwierig war, weil es vielen Kindern an Deutschkenntnissen fehlte (übrigens nicht nur Migranten-Kindern!) und viele Kinder nicht mehr in der Lage sind, konzentriert zuzuhören.
Ich hatte freie Hand in der Auswahl der Bücher (sehr viele habe ich selber gekauft) und konnte auch immer entscheiden, welche Altersgruppe ich "bedienen" wollte.
Durch diese Tätigkeit habe ich jetzt viele Kinderbücher für 3 bis 6-Jährige hier stehen. Das kommt dann demnächst meinen Enkelkinder zugute 
Ich lese immer noch viel.
Meine Vorliebe gilt Büchern mit geschichtlichem Hintergrund und - ich gestehe es - Büchern mit Schockeffekt: Thriller, Horror!
Je mehr Blut fließt, desto besser.
Vielleicht hätte ich Pathologin werden sollen? 
darum möchte ich sowohl die Bücher als auch das Lesen würdigen und dafür werben, Kinder und Jugendliche an Bücher heranzuführen, denn ich bin der Meinung:
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23.04.2012, 06.00 | (8/8) Kommentare (RSS) | TB | PL
Durchblick
Schon bald ist uns dieser Ausblick verwehrt - wenn die Bäume austreiben und die Blätter
die Kronen dicht werden lassen.
Wir freuen uns dann über das schöne Grün und den Kühle spendenden Schatten.
Aber auch (noch) kahle Bäume haben ihren Reiz.
Die Äste und Zweige sind viel besser zu sehen als bei belaubten Bäumen
und bieten uns oftmals bizarre Anblicke.
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Der freie Durchblick in den Himmel vermittelt ein Gefühl
von Leichtigkeit und lädt uns ein,
die Last und Mühen des Alltags abzulegen und ein wenig zu träumen.
26.03.2012, 20.33 | (5/4) Kommentare (RSS) | TB | PL
wer rastet ...
der rostet - sowohl körperlich als auch geistig,
darum:
29.01.2012, 10.22 | (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL
Orte der Stille ...
Sogar in unmittelbarer Nähe zu überlaufenen Weihnachtsmärkten gibt es sie.
Manchmal muss man gezielt Ausschau halten, manchmal nur ein wenig nach links oder rechts blicken.
Diesen stimmungsvollen Ort fanden wir im letzten Jahr -
nur ca 150 m vom Getümmel eines Weihnachtsmarktes entfernt.
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Wie in den letzten Tagen zu hören und zu lesen ist, erfreuen sich viele Innenstädte,
Geschäfte und Weihnachtsmärkte eines großen Käuferandrangs.
Ich wünsche allen, die eine eher besinnliche Adventszeit mögen,
Rückzugsorte zum Durchatmen und Innehalten.
13.12.2011, 10.16 | (5/4) Kommentare (RSS) | TB | PL




